Neue Aufgabe: Westerwelle wird deutscher Delegationsleiter bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi

Guido Westerwelle

Berlin (EZ) | 18. Dezember 2013 | Der ehemalige Vizekanzler und Außenminister Guido Westerwelle hat sich bereits nach neuen Aufgaben umgesehen. Neben der von ihm gegründeten „Westerwelle Foundation“ wird er auch Deutschland bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi vertreten.

Gestern übergab er das Amt des Außenministers an seinen Nachfolger Frank-Walter Steinmeier. Kurz darauf erzählte Guido Westerwelle von seinen Zukunftsplänen.

Neben der Gründung einer „Westerwelle Foundation-Stiftung für internationle Verständigung“ will er auch als Deutscher Delegationsleiter bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Russland dabei sein.

„Als großer Freund der Olympischen Spiele ist es für mich eine besondere Ehre, Teil der Deutschen Delegation sein zu dürfen“, so Westerwelle.

Er hoffe, bei der Gelegenheit auch ein wenig von dem Land und den Menschen sehen zu können, da dies bei seinen Reisen als Außenminister bisher „viel zu kurz kam“.

Angesprochen auf die Frage, ob es nicht ähnlich wie im Fall der USA als Provokation verstanden werden könne, wenn ausgerechnet er als deutscher Vertreter die Olympischen Spiele eröffne, entgegnete Westerwelle selbstbewusst: „Nein, weil ich nicht lesbisch bin!“

(BSCH/Foto: Tim Reckmann [CC BY-SA 3.0 DE])