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„Auch Vegetarier feiern Thanksgiving“: Trump begnadigt Maiskolben und Süßkartoffel

28. November 2019 ·

Donald Trump kurz vor der Begnadigung des Gemüses.

Washington, D.C. (EZ) | Zu Thanksgiving ist es guter amerikanischer Brauch, dass der US-Präsident zwei Truthähne „begnadigt“ und sie vor dem Kochtopf bewahrt. Dieses Jahr rettete er auch Gemüse, nachdem sich Vegetarier über die langjährige Diskriminierung beklagten.

Am vierten Donnerstag im November feiern die Amerikaner Thanksgiving, in aller Regel mit einem opulenten Mahl im Kreise der Familie. Seit vielen Jahrzehnten ist es lieb gewonnene Tradition, dass der US-Präsident zwei Truthähne vor der Schlachtung bewahrt, indem er sie im Garten des Weißen Hauses symbolisch begnadigt.

Der amtierende Präsident Donald Trump hat dieses Jahr nicht nur das liebe Flügelvieh, sondern auch einen Maiskolben sowie eine Süßkartoffel vor dem Koch gerettet. Grund ist, dass sich seit vielen Jahren Vegetarier und Veganer diskriminiert fühlen.

„Seit ich denken kann, kümmert sich der Präsident zu Thanksgiving um die riesige Fleischbeilage,“ so Catharine Millers, Vorsitzende der First American League of Vegetarians. „Dabei ist er doch Präsident aller Amerikaner! Nicht nur der der Fleischesser!“

Nachdem Trump sich Ende Oktober bereit erklärte, diesmal auch die Gemüsebeilage zu begnadigen, konnte eine Klage vor dem Obersten Gerichtshof im letzten Moment abgewendet werden. „Seid Ihr dann ruhig, ja?“, twitterte er damals.

Direkt nachdem die Truthähne „Bread“ und „Butter“ begnadigt wurden, erhielten auch der namenlose Maiskolben und die Süßkartoffel „Henry“ ihre Freisprechung. Sie werden nun bis zum Ende ihrer Tage übernächste Woche in einem Flecken des Rosengartens hinter dem Weißen Haus ihr Dasein genießen können – streng bewacht, um sie vor dem Zugriff von Vögeln zu bewahren.

(JPL/Foto: Screenshot Whitehouse.gov)

Dieser Artikel erschien erstmals am 26.11.15


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