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Missverständnis: Bundesbank plant Rente BIS 69

Die Bundesbank hat sich lediglich falsch ausgedrückt.


Frankfurt a.M. (EZ) | 22. Oktober 2019 | Aufatmen in der Bevölkerung: Gestern machte ein Vorstoß der Bundesbank die Runde, die Rente ab 69 einzuführen. Dabei handelte es sich jedoch lediglich um ein Missverständnis. Tatsächlich werde stattdessen die Rente bis 69 gefordert.

„Wir haben uns schlichtweg versprochen“, heißt es in einer Stellungnahme der Bundesbank. Analysen hätten demnach gezeigt, dass die Rente ab 67 erhalten bleiben könne, sofern sie auf zwei Jahre begrenzt werde.



„Mit 69 schließlich heißt es für die ehemaligen Rentner, dass sie bis auf Weiteres wieder arbeiten müssen.“ Anders lasse sich die finanzielle Schieflage, die durch den Rückgang der Geburtengänge sowie die erhöhte Lebenserwartung entstehe, nicht beheben.

„Wer mit 67 in Rente geht, darf sich auf zwei erholsame freie Jahre ohne Arbeit freuen. Danach muss man sich dann jedoch wieder einen Job suchen“, heißt es seitens der Bundesbank weiter.

In der Bevölkerung wird die Nachricht mit Erleichterung aufgenommen. „Ich dachte kurze Zeit ernsthaft, mein Renteneintrittsalter sei in Gefahr“, so eine Kölnerin, die noch 15 Jahre bis zu ihrer Rente vor sich hat. „Aber nun weiß ich, dass an der 67 nicht gerüttelt wird. Das ist ein sehr angenehmes Gefühl.“

(JME/Foto: By Thomas KroemerOwn work, CC BY-SA 4.0, Link)

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