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Ekelhaft: Rauhaardackel muss vierköpfiger Familie beim Verspeisen eines Schweines zusehen

Verstört und verängstigt: Der dreijährige Rauhaardackel Jolle kurz nach seiner Befreiung gestern Nachmittag.


Köln (EZ) | Es ist an Grausamkeit kaum zu ertragen: In den Räumlichkeiten eines Mehrfamilienhauses in Köln hat eine vierköpfige Familie am Montag Abend vor den Augen ihres dreijährigen Rauhaardackels Teile eines toten Schweines zubereitet und verspeist. Tierschützer brachten das verstörte Tier in ein Heim. 

Nach Angaben einer Sprecherin der örtlichen Tierschutzorganisation „Pro Tier e.V.“ soll die Mutter der Familie am späten Montag Nachmittag mit der Zubereitung des Schweines begonnen haben. Zu diesem Zeitpunkt war der dreijährige Rauhaardackel bereits anwesend und soll sich in unmittelbarer Nähe der Küche befunden haben.



„Er musste ebenfalls mit ansehen, wie die Mutter Reste des toten Tieres rücksichtslos in den Abfalleimer schmiss und das Fleisch plötzlich in der Pfanne zubereitete“, so die Sprecherin empört.

Schließlich saßen der Vater, die Mutter und die zwei Söhne gemeinsam am Küchentisch und verspeisten das zubereitete Schweineschnitzel  mit lautem Schmatzen, während der Hund neben dem Tisch lag und alles mit ansehen musste.

Nur durch einen Zufall wurde diese grausame und tiereverachtende Tat überhaupt aufgedeckt. Ein späteres Telefonat zwischen der Mutter und einer Freundin, die zufällig Mitglied im „Pro Tier e.V.“ ist, brachte  den Skandal ans Tageslicht.

Der Rauhaardackel wurde umgehend aus der Familie befreit und in ein nahegelegenes Tierheim gebracht. Gegen die Familie wurden mehrere Online-Petitionen gegründet.

(JME/ Foto: 4028mdk09 [CC BY-SA 3.0])

Erstmals veröffentlicht am 11.02.14

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