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Trauer in Deutschland: Karin Engelbart gestorben

Fassungslosigkeit und große Trauer übermannte viele Menschen nach der Nachricht vom viel zu frühen Tod von Karin Engelbart.


Köln (EZ) | Deutschland trauert um Karin Engelbart. Die beliebte Schauspielerin starb am vergangenen Dienstag an den Folgen eines schweren Unfalls während eines Filmdrehs in Köln. Sie wurde nur 54 Jahre alt.

Prominente Kollegen aus Fernsehen und Politik äußerten sich schockiert über den Tod der Kölnerin. „Ich empfinde tiefe Traurigkeit“, so SPD-Chefin Andrea Nahles sichtlich bewegt. „Ich habe die Arbeit von Frau Engelbart immer sehr geschätzt!“



Auch der Regisseur Wim Wenders sprach sein Mitgefühl aus und nannte Karin Engelbart „eine Koryphäe des Deutschen Fernsehens“. Kaum jemand anderes habe sich mit einer solch „unbändigen Pedanterie und beispiellosen Energie“ auf ihre Rollen vorbereitet wie sie.

Karin Engelbart schaffte ihren Durchbruch 1990 mit dem Film „Räuber Fotzenklotz und die Mösenmühle“. Es folgten Klassiker wie „Oben Gitte unten Titte“ (1992), „Schlaflos in der Rosette“ (1994), „Franz Schwanz und die Schambeinfeger“ (1998) sowie „James Blond trifft die Fickrosinen“ (2001).

Für ihre Darbietung als Pipi Lang-Bumms in „Pipi im Kacka-Kacka-Land“ aus dem Jahr 1997 bekam sie die Goldene Scheide verliehen.

Karin Engelbart starb während der Dreharbeiten zu einem Tierfilm an den Folgen eines Dammrisses, den sie sich bei einem Ritt auf zwei Hengsten zugezogen hatte.

(PFE/Foto: By SilarOwn work, CC BY-SA 3.0, Link)

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