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Traurig: Weihnachtsmann glaubt nicht mehr an Kinder

So zufrieden wie auf dieser Archivaufnahme von 1972 ist der Weihnachtsmann schon lange nicht mehr. Wie er über einen Sprecher mitteilen ließ, hat er den Glauben an die Kinder verloren.


Nordpol (EZ) | Ist Weihnachten in Gefahr? Wie kürzlich aus dem Umfeld des Weihnachtsmannes zu vernehmen war, glaubt dieser von Jahr zu Jahr immer weniger an Kinder. Seiner Meinung nach seien diese nicht mehr das, was sie noch vor 50 Jahren gewesen sind.

Er verliere zunehmend die Lust am Geschenkeverteilen und vermisse die Dankbarkeit und Unbeschwertheit der Beschenkten von einst.
Dies ließ der Weihnachtsmann gestern über seinen offiziellen Sprecher verlauten.



„Es zerbricht einem das Herz, aber es scheint, als habe der Weihnachtsmann den Glauben an die Kinder verloren.“ Während die Kleinen ihm früher mit großen Augen ehrfürchtig und voller Respekt gegenübertraten und ihm regelmäßig auch außerhalb der Weihnachtszeit Briefe schrieben, werde er heute oft verhöhnt und kaum noch Ernst genommen.

Früher sei es noch ganz anders gewesen, heißt es weiter. „Damals backten ihm die Kinder noch Kekse und freuten sich im Gegenzug über selbst angefertigte Präsente aus seiner Geschenkefabrik am Nordpol.“ Ob ein Schaukelpferd aus Holz, einen gestrickten Pullover oder ein Malkasten – die lieben Kleinen zeigten sich dankbar und waren zufrieden.

Heute dagegen sei alles viel aufwendiger: Geschenke seien kaum noch selbst herstellbar, die Wünsche würden immer größer und die Kinder – sofern man sie überhaupt noch als solche bezeichnen könne – seien nach Meinung des Weihnachtsmannes bloß noch „undankbare, geldgierige, frühreife Rotzgören mit einem hohen Maß an Arschlöchrigkeit!“

(JPL/Foto: Jonathan G Meath [CC BY-SA 2.5])

Dieser Artikel erschien erstmals am 11.12.2012

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