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„Auf unbestimmte Zeit verzogen“ – Uli Hoeneß findet verstörenden Zettel an Haustür von Jupp Heynckes

26. November 2018 ·

Diesen Zettel fand Uli Hoeneß an der Haustür von seinem Freund Jupp Heynckes.
Diesen Zettel fand Uli Hoeneß an der Haustür von seinem Freund Jupp Heynckes.

München (EZ) | 26. November 2018 | Er wollte eigentlich nur mal Hallo sagen, doch als Bayern-Präsident Uli Hoeneß vor der Tür von Jupp Heynckes stand, machte niemand auf. Stattdessen fand er einen Zettel vor, auf dem stand: „Auf unbestimmte Zeit verzogen.“

„Ich hatte ihn lange nicht gesehen und dachte mir, ich könnte Jupp mal wieder einen kleinen Besuch abstatten“, so Hoeneß, der sich eigenen Angaben zufolge ohne Hintergedanken am Samstagabend gegen 18 Uhr auf den Weg zu Heynckes Anwesen machte. „Als ich ankam, klebte ein kleiner Zettel an der Tür, mit dem Hinweis, dass Jupp offenbar umgezogen ist. Er hatte nichts davon erzählt. Ich war völlig perplex.“

Die Vorhänge an den Fenstern seien alle zugezogen gewesen, doch Hoeneß glaubt, Geräusche von innen gehört zu haben. „Es klang wie Flüstern und leises Fluchen, aber vielleicht war es auch nur die Heizung. Es hat ja niemand aufgemacht, als ich klingelte, also war wohl definitiv niemand da.“

Auch auf dem Telefon habe Hoeneß seinen Freund nicht erreichen können. „Das ist gar nicht seine Art. Zuletzt habe ich am Freitag mit ihm gesprochen, da hat er noch ausdrücklich Niko Kovac gelobt und betont, dass dieser hervorragende Arbeit leistete und bloß niemals entlassen werden dürfe.“

Ein wenig enttäuscht sei Hoeneß schon. „Wenn er umgezogen ist, warum hat er mir dann nicht Bescheid gesagt? Ich hätte doch geholfen.“ Er werde nun stattdessen die Tage mal bei Lothar Matthäus vorbeischauen. „Nur so. Einfach mal hallo sagen“, so der Bayern-Präsident abschließend.

(JPL)


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