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Statt Asyl: Friedrich Merz will lieber Grundrecht auf Privatjet-Landeplatz vor Supermärkten


Eisenach (EZ) | 22. November 2018 | Friedrich Merz will das Asylgrundrecht zur Diskussion stellen. Das sagte er gestern während der Vorstellungsrunde für den CDU-Parteivorsitz in Eisenach. Stattdessen fordert er ein allgemeines Grundrecht auf einen Landeplatz für Privatjets. Hier habe er in der Vergangenheit häufig große Probleme gehabt.

„Wir müssen unseren Fokus auf die Probleme der Bürger richten“, so Merz im Klubhaus von Seebach vor rund 600 Christdemokraten. „Diese interessieren sich nicht länger für die Asylpolitik im Lande, sondern für die wirklich wichtigen Dinge im Leben“.



Es könne nicht angehen, dass rund 0,000034 Prozent der Bevölkerung – unter anderem er selbst – noch immer Probleme haben, mit dem Privatjet einen Landeplatz zu finden, wenn sie einkaufen fliegen. „Hier müssen wir dringend etwas tun.“ Dasselbe betreffe Landemöglichkeiten vor Banken oder Restaurants. „Ich habe nichts dagegen, mal einen Meter mehr zu laufen, aber teilweise fliege ich minutenlang herum, um einen Landeplatz zu finden.“ Das habe die Schweiz besser gelöst, wo er jeden Mittwochabend zum Doppelkopfspielen mit Freunden hinfliege. „Da bekomme ich sogar einen Platz direkt vor der Villa. Vorbildlich!“

Merz fordert deshalb, dass jeder Bürger ein Grundrecht auf einen Landeplatz vor Supermärkten haben soll. „Dies ist aktuell wichtiger als das sogenannte Grundrecht auf Asyl, das seit Jahren im Gesetz verkankert ist, aber niemandem etwas bringt – „am wenigsten mir selbst.“

Sollte sich seine Forderung nicht durchsetzen, sei Merz auch bereit, Abstriche zu machen. „Man kann ja mit mir reden. Im Zweifel tut es auch das Grundrecht auf ein 5. Badezimmer im Haus eines jeden Bürgers“, so der Kandidat für den Parteisitz der CDU abschließend.

(JME/ Harald Dettenborn, CC BY 3.0 de, Link)

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