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Schockeffekt statt Schockbilder: EU beschließt Verkauf von leeren Zigarettenpackungen


Brüssel (EZ) | Das EU-Parlament hat über eine neue Tabakrichtlinie abgestimmt. Statt Schockbilder auf Zigarettenpackungen abzudrucken, soll nun eine noch effektivere Methode vor allem junge Menschen vom Rauchen abhalten: Zukünftig werden die Schachteln ohne Inhalt verkauft.

„Wir haben festgestellt, dass weder Warnhinweise noch Schockfotos Menschen daran hindern, sich das Rauchen abzugewöhnen“, so ein Sprecher. Mit der neuen Richtlinie, die heute beschlossen wurde, sei man jedoch davon überzeugt, endlich dauerhaften Erfolg vorweisen zu können. „Wir rechnen mit einer Erfolgsquote von bis zu 100 Prozent.“



Der sogenannte  „Schockeffekt“ tritt beim Öffnen der Zigarettenpackung auf. Demnach findet der Raucher dann nicht wie erwartet 17 bis 25 Zigaretten vor, sondern lediglich null.

„Wir glauben, dass der Schockeffekt noch effektiver ist als die Schockbilder“, so der Sprecher zuversichtlich.

Man sei überzeugt, dass damit nicht nur jüngere Menschen, sondern „praktisch alle bisherigen Raucher langfristig vom Zigarettenkonsum abgeschreckt werden.“

Die neue Richtlinie soll 2019 in Kraft treten.

(JME/Foto: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=674472)

Dieser Artikel wurde so ähnlich erstmals am 9.Oktober 2013 veröffentlicht.

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