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Ein letztes Mal: Trump gewährt Kim noch einen letzten Raketenabschuss auf Japan


Singapur (EZ) | Erstmals traf sich ein US-Präsident mit dem nordkoreanischen Machthaber. Bei dem historischen Gipfel verabredeten Donald Trump und Kim Jong-un die Befriedung der Region. Kim konnte aber eine letzte Zündung einer seiner geliebten Raketen durchsetzen.



Seit 1953 ist der Koreakrieg vorbei, aber erst jetzt wollen die USA und Nordkorea auch formell Frieden schließen. Damit wird eine schier unendliche Kette von Provokationen beendet: keine Militärmanöver mehr der USA mit Südkorea, die USA werden ihre Atomwaffen von der Halbinsel abziehen und Pjöngjang wird sein Atomarsenal abbauen. Zudem soll Kim Jong-un aufhören, mit Raketenabschüssen seine Nachbarn zu bedrohen.

Damit wird der jahrzehntelange Konflikt Geschichte sein. Nordkoreas Machthaber Kim konnte den Amerikanern aber zumindest einen letzten Spaß abluchsen. „Wir haben so viel Arbeit und fremdes Geld da reingesteckt“, sagte Kim, „da wäre es doch schade, wenn wir all die Raketen nicht zumindest einmal auch richtig nutzen würden.“

In der Vergangenheit wurde gerne mal eine oder auch mehrere Raketen von Nordkorea aus abgeschossen. Häufig landeten sie im japanischen Meer oder irgendwo im Pazifik. Präsident Trump, der Kim heute als „intelligenten und höflichen“ Menschen kennenlernte, konnte den Wunsch verstehen, wie er später sagte: „Ich denke, Kim hat heute gezeigt, dass es ihm ernst ist mit der Abrüstung und so und er ist ein wirklich, wirklich guter Junge“, so der US-Präsident. „Ich finde, diesen Wunsch, nur noch einmal eine Rakete anzufeuern, den kann man ihm erfüllen.“

Verabredet ist, dass Kim sich eine Rakete seiner Wahl schnappt und ein allerletztes Mal die Zündung veranlasst. Trump legt wert darauf, dass er Kim zumindest die Idee ausreden konnte, Guam zu beschießen – Kim wollte sehen, ob seine Geschütze überhaupt tatsächlich in der Lage sind, so weit zu fliegen. „Wir einigten uns nun auf Japan“, so Trump. „Und: keine Atomwaffen!“

Kim wirkt zwar etwas wehmütig, aber nicht zerknirscht. „Ich werde die Dinger schon vermissen“, so der Jungdiktator. „Aber es ist schon alles besser so.“

(BSCH/Foto: By Dan Scavino Jr. – https://twitter.com/Scavino45/status/1006358006475427840, Public Domain, Link)

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