Russland schickt Militär in die USA, um US-Bürger vor Amokläufern zu schützen

Moskau (EZ) | Nach dem Amoklauf in einer Schule in Florida mit insgesamt 17 Toten will Russland nun die Konsequenzen ziehen. Um amerikanische Staatsbürger endlich vor Waffengewalt zu schützen, kündigte Präsident Putin Militärschläge an. 

Gestern kam es in den Vereinigten Staaten erneut zu mehreren Schießereien. Bei der verheerendsten gab es in einer Schule nördlich von Miami 17 Todesopfer und 15 Schwerverletzte zu beklagen. Wie alle zwei Tage steht die ganze Nation erneut unter Schock und fragt sich, wie sie solche schrecklichen Vorkommnisse künftig verhindern kann. Laut Washington Post war dies der 18. Amoklauf mit Todesopfern in einer Schule in den USA in diesem Jahr.



Einer, der dem barbarischen Treiben nicht mehr länger tatenlos zusehen mag, greift nun zum äußersten Mittel. Russlands Präsident Wladimir Putin sagte heute Vormittag auf einer Pressekonferenz: „Die USA sind alleine nicht in der Lage, die Waffenlobby auszuschalten. Jeden Tag kommen dort Dutzende Menschen durch Waffengewalt ums Leben und immer wieder trifft es junge Menschen.“

Wenn die amerikanische Politik nichts unternehmen kann oder will, dem täglichen Abschlachten entschieden entgegen zu treten, müsse nun endlich die Weltgemeinschaft tätig werden, unterstrich der russische Präsident. „Die USA sind eine großartige Nation, wunderbare Menschen. Sie verdienen, dass jemand sich um sie kümmert.“

Aus diesem Grunde werde Russland militärisch eingreifen und Ziele bombardieren, in denen legal erworbene Waffen vermutet werden. In einem nächsten Schritt soll die Waffenlobby vertrieben werden, sollte die sich nicht freiwillig ergeben. „Wir hoffen so, dass die Amerikaner langfristig besser geschützt sind und nicht mehr fürchten müssen, auf offener Straße, in der Schule, in Nachtklubs, bei einem Open-Air-Konzert oder in Kinos erschossen zu werden.“ Für Putin sei es eine Selbstverständlichkeit, dem amerikanischen Volk zu helfen.



Weitere Länder sagten Russland bereits ihre Unterstützung zu. Kanada und Mexiko werden dem russischen Militär Stützpunkte zur Verfügung stellen, Grönland stellt die bisher von den USA genutzten geheimen Militärbasen für Tankstopps und Nachschubversorgung bereit.

(JME/Foto: „Sukhoi Su-24 in 2003“ von Michael Sandberg, US Navy [Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons])