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Dank guter Auftragslage: „Die Tafel“ geht an die Börse


Berlin (EZ) | 22. Dezember 2017 | Kurz vor dem Fest gehen die Tafeln mit einer guten Nachricht an die Öffentlichkeit: wegen der guten Auslastung, der wachsenden Nachfrage und immer mehr Klientel wird Tafel Deutschland demnächst an der Börse gehandelt werden. 

Die hervorragenden Zahlen dürften Aktionären den Anteilskauf schmackhaft machen: mehr als 1,5 Millionen regelmäßige Kunden haben die Tafeln, und es werden immer mehr. Vor allem Kinder und Jugendliche zeigen sich offenbar immer begeisterter vom Angebot. Aber auch eine Gruppe, die bisher den Weg zu den Tafeln eher gemieden hat, konnte endlich gewonnen werden: Rentner.



Jochen Brühl, demnächst nicht mehr Verbands- , sondern Vorstandsvorsitzender der Tafel Deutschland AG, sagte gestern, dass mittlerweile jeder vierte Tafelkunde Rente bezieht. „350.000 Rentner, vor allem Rentnerinnen, kommen regelmäßig in eine unserer 925 Filialen.“ Das sei der bislang höchste Wert.

Insgesamt könne man mit der Entwicklung sehr zufrieden sein. „Wer einmal unser Kunde ist, der lässt uns so schnell nicht wieder links liegen.“ Kaum ein Unternehmen habe eine so ausgeprägte Kundenbindung.

Erfreulich auch: Kinder und Jugendliche bleiben auch als Erwachsene den Tafeln treu. Da liegt es nah, zu expandieren. „Ab Februar 2018 werden wir deshalb an der Frankfurter Börse gehandelt werden“, so Brühl. In allen Bereichen werde man sich breiter aufstellen, um der steigenden Nachfrage Herr zu werden. Auch das Personal werde aufgestockt. „Wir haben wirklich jetzt schon alle Hände voll zu tun, deswegen brauchen wir natürlich auch viel mehr Mitarbeiter.“

Pünktlich zu Weihnachten also auch endlich mal eine erfreuliche Nachricht.

(JPL/Foto: By Tafel123456Own work, CC BY-SA 4.0, Link)

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