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NASA sucht versierten Verschwörungstheoretiker, um Fehler bei nächster „Mondlandung“ zu vermeiden

16. Dezember 2017 ·

Offensichtliche Fehler wie bei der ersten sog. "Bemannten Mondmission" sollten nun vermieden werden.
Offensichtliche Fehler wie bei der ersten sog. "Bemannten Mondmission" sollten nun vermieden werden.

Washington, D.C. (EZ) | US-Präsident Donald Trump hat die NASA angewiesen, schnellstmöglich wieder amerikanische Astronauten zum Mond fliegen zu lassen. Die Weltraumbehörde begann sofort mit der Arbeit.

„Uns setzt das nun etwas unter Druck“, sagt der geschäftsführende NASA-Chef Robert Lightfoot. „Das unter Obama aufgebaute Mondprogramm wird frühestens 2021 soweit sein.“ Deshalb sucht die Weltraumbehörde nun mit der Materie vertraute Menschen, die bei der nächsten Mondlandeinszenierung darauf aufpassen, dass keine allzu auffälligen Fehler passieren.

„Wir möchten ungern nochmal wie bei den Apollo-Flügen in den 1960ern und 70ern Schatten werfen, die auf dem Mond eigentlich nicht entstehen sollten und peinliche Reflexionen auf den Visieren der Astronauten wollen wir diesmal auch nicht haben“, so ein Sprecher.

Menschen, die schon die vorherigen sogenannten Mondmissionen als Fake entlarvt haben, sind nun aufgerufen, ihrem Land einen Dienst zu erwiesen und die nächsten „Landungen“ perfekter zu machen. „Die NASA freut sich über Ihre Expertise auf diesem Gebiet“, heißt es auf der Homepage der Behörde.

Es winkt eine üppige Entlohnung und, so die Ausschreibung weiter, das „unbezahlbare Gefühl, einmal selbst Teil einer Verschwörung zu sein. Und das beste: es gibt keine Verschwiegenheitspflicht. Sie können weiterhin ihr Umfeld mit der Wahrheit nerven, ohne dass Ihnen jemand glaubt.“

(JPL/Foto: NASA)


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