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Galileos Nachfahren verbieten ProSieben Verwendung des Namens “Galileo”

Rom/München (EZ) | Die Nachfahren des legendären Universalgenies Galileo Galilei wollen dem TV-Sender ProSieben die Nutzung des Namens "Galileo" für eine populäre Wissenssendung untersagen. Die Sendung ziehe den guten Namen ihres Vorfahren in den Schmutz.

Ein Anwalt der Nachkommen Galileos reichte heute eine entsprechende einstweilige Verfügung beim Amtsgericht München ein. “Nie mehr soll der Name meiner Mandanten derart in den Dreck gezogen werden”, sagte er vor Journalisten.

Die Familie begründet diesen Schritt damit, dass der Sender die “hervorragende weltweite Reputation” Galileos missbraucht, um der Sendung einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben – den es aber nicht gebe.

In dem Antrag heißt es, gutgläubige Zuschauer des TV-Formats könnten den Eindruck erhalten, Galileo hätte sich Zeit seines Lebens mit der Suche nach dem größten Schnitzel oder der größten Currywurst der Welt beschäftigt. “Tatsächlich war Galileo aber gar nicht an Imbissen oder Metzgereien interessiert”, so der Anwalt.

Eine Entscheidung des Gerichts wird noch diese Woche erwartet.

(JPL/Bild: Von Wernki (Diskussion) – ProSiebenSat.1 TV, CC BY-SA 3.0, Link)

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