„Wir beide färben uns nicht die Haare“ – Schröder sieht Gemeinsamkeiten mit Martin Schulz

26. Juni 2017 ·

Haben zumindest eine Gemeinsamkeit: Gerhard Schröder (links) und Martin Schulz.

Dortmund (EZ) | 26. Juni 2017 | Auf dem SPD-Parteitag in Dortmund hielt Altkanzler Gerhard Schröder eine leidenschaftliche Rede. Er hob vor allem die Gemeinsamkeiten hervor, die ihn mit dem Kanzlerkandidaten Martin Schulz verbinden. Dazu gehörten, dass beide sich seit Jahren nicht die Haare färben würden.

Nachdem Schröder kurz das Thema Soziale Gerechtigkeit abhandelte, kam er bereits zur Kernaussage seiner Rede vor rund 5.000 Parteimitgliedern in der Dortmunder Westfalenhalle: „Sicherlich kann man zurecht behaupten, dass Martin und ich zwei sehr unterschiedliche Charaktere sind. Doch uns verbindet nicht nur der feste Wille, Bundeskanzler zu werden, nein, weder Martin Schulz noch ich haben bis zum heutigen Tage die Notwendigkeit gesehen, unsere Haare zu färben.“



Unter tosendem Applaus fuhr Schröder fort: „Wie oft musste ich in meiner Amtszeit Gerüchte dementieren, ich hätte bei dem Schwarz meiner Haarpracht künstlich nachgeholfen. Ich kann mir vorstellen – nein, ich weiß -, dass Martin sich täglich mit denselben absurden Behauptungen konfrontiert sieht.“

Schröder machte Schulz jedoch auch Mut. An den 61-Jährigen gerichtet, sagte er: „Lieber Martin, kümmere dich nicht darum, was andere sagen. Es gibt wichtigere Themen als Haare zu färben. Du wirst wie ich ein großartiger, schwarzhaariger Bundeskanzler sein!“

Schulz selbst blickte während der Rede unaufhörlich nach unten. Insider vermuten, das Thema sei ihm unangenehm gewesen.



(JPL/Fotos: Gerhard Schröder: von Steffen PrößdorfEigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, Link, Martin Schulz: von EU2016 SKDOOR STEP 2016-10-07, CC0, Link)

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