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Viele Europäer halten schlecht gemalten 50-Euro-Schein für neue Banknote

Frankfurt a.M. (EZ) | 4. April 2017 | Seit heute ist der neue 50-Euro-Schein im Umlauf. Er unterscheidet sich in einigen Punkten vom bisherigen, weshalb wohl viele Menschen in der Eurozone zurzeit auf plumpe Fälschungen (siehe Bild) hereinfallen.

Es steht zwar deutlich "50 Euro" drauf - aber bei diesem Exemplar handelt es sich um eine Fälschung. Es steht zwar deutlich "50 Euro" drauf - aber bei diesem Exemplar handelt es sich um eine Fälschung.

Die Europäische Zentralbank (EZB) rät deshalb jedem Bürger, sich seinen Fünfziger genau anzusehen. „Momentan sind viele Blüten im Umlauf,“ so eine Sprecherin.

Dabei warnt sie ganz besonders vor einem Schein, der die Größe eines DIN A4-Blattes hat und auf dem mit schwarzem Edding geschrieben steht: „50 Euro“ (s. Abbildung oben). Besonders perfide: Die Fälscher haben nicht vergessen, auch „© EZB“ und die mies gefälschte Unterschrift von EZB-Präsident Mario Draghi auf den Zettel zu schreiben. „Das macht es für den Laien nicht einfacher, die Blüte als solche zu erkennen.“

„Von diesen Fälschungen sind seit heute früh tausende im Umlauf und es werden immer mehr. Das schlimmste: Sowohl in Supermärkten als auch in sonstigen Geschäften werden sie angenommen, weil Verkäufer und Kunden denken, dass es die offizielle neue 50-Euro-Note ist.“

Die richtige neue Banknote sieht dagegen so aus wie auf der Abbildung unten und enthält eine Reihe von optischen Neuerungen, erinnert aber in Form und Aussehen sehr an eine herkömmliche Banknote, wie man sie gewohnt sei, so die EZB.

Bereits in den letzten Jahren waren die plumpen Fälscher mit ihren 10- und 20-Scheinen erfolgreich.

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