Nur eine Minute Nachspielzeit: Bayern fühlt sich gegen HSV um fünf Tore betrogen

27. Februar 2017 ·

War nach der Partie gegen den HSV restlos bedient: Uli Hoeneß.
War nach der Partie gegen den HSV restlos bedient: Uli Hoeneß.

Bayern (EZ) | 27. Februar 2017 | Von wegen Bayern-Dusel: Nach dem knappen 8:0-Sieg vom Wochenende gegen den HSV fühlt sich der Rekordmeister um fünf Tore betrogen. Grund ist die knappe Nachspielzeit, die lediglich eine Minute betrug.

„Wenn acht Tore fallen, dann erwarte ich von einem guten Schiedsrichter mindestens fünf bis acht Minuten Nachspielzeit“, so ein völlig bedienter Bayern-Coach Ancelotti nach der Partie gegen den Hamburger SV.



Tasächlich ließ Schiedsrichter Bastian Dankert jedoch nur knapp eine Minute nachspielen. Die Bayern haben dafür absolut kein Verständnis. Kapitän Philipp Lahm schimpfte: „Es lagen noch mindestens fünf Tore für uns in der Luft. Hamburg hätte uns jederzeit in Gefahr bringen können. Wir brauchten die Nachspielzeit, um den Sack zuzumachen. So wurde es aber noch unnötig eng.“

Auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß war außer sich vor Wut. „Jaja, die letzten Wochen hieß es immer, der Schiri würde uns bevorzugen, damit wir dann in der 96. Minute das entscheidene Tor schießen. Heute hat man gesehen, dass wir stark benachteiligt wurden. Müller, Lahm, Ribéry, Hummels und Neuer hätten es verdient gehabt, auch noch ein Tor zu schießen.“

Hoeneß kündigte an, offiziell Beschwerde beim DFB einzureichen. Er sei auch mit einer Spielwiederholung einverstanden, so der Bayern-Präsident abschließend.



(BSCH/Foto: Harald BischoffEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link)

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