Reagiert auf Händeschüttel-Kritik: Trump will Gäste zukünftig nur noch mit Ghetto-Faust begrüßen

16. Februar 2017 ·

Washington, D.C. (EZ) | 16. Februar 2017 | Die Art, wie Donald Trump seinen Staatsgästen die Hand schüttelt, sorgt seit Tagen für viel Spott und Kritik. Nun hat der Präsident reagiert und angekündigt, zukünftig seinem Gegenüber nur noch die Ghetto-Faust entgegenzustrecken.

20 Sekunden lang hielt Trump die Hand des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe fest, zog sie an sich heran, tätschelte sie und ließ einfach nicht mehr los. Dem Besucher konnte man sein Unbehagen deutlich ansehen. Seitdem reagiert das Netz mit viel Häme und Spott auf Trumps Art des Händeschüttelns.



Doch damit soll nun Schluss sein. Der US-Präsident, der ohnehin kein großer Fan von Körperkontakten ist, kündigte an, seine Staatsgäste künftig nur noch per Ghetto-Faust begrüßen zu wollen. „Ist mir persönlich auch viel lieber als so eine keimdurchtränkte Hand anzufassen“, so Trump in einem von insgesamt 34 Stellungnahmetweets.

Er wolle die Ghetto-Faust-Begrüßung jedes Mal etwas variieren, so Trump weiter. „Bei Frau Merkel möchte ich gerne die Fäuste, nachdem sie sich berührt haben mit einem ‚Pschhhhhh‘ wegziehen. Bei Herrn Putin kann ich mir vorstellen, dreimal mit ihm einzufäusten und dann mit einem ‚Katschiiiing‘ die Hand zum Ohr zurückzuführen.“

Trump, der eigenen Angaben zufolge in einem Bostoner Ghetto aufwuchs und die Szene daher sehr „von der Pike auf“ gut kenne, möchte mit dieser Geste einmal mehr beweisen, ein Präsident für alle Amerikaner zu sein. „Für Weiße und für Neger!“



(JPL/Foto: Michael VadonOwn work, CC BY-SA 4.0, Link)

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