Bevor Schulz noch beliebter wird: Merkel will Bundestagswahl auf kommenden Sonntag vorziehen

30. Januar 2017 ·

Berlin (EZ) | 30. Januar 2017 | Die für September geplante Bundestagswahl soll bereits am kommenden Sonntag stattfinden. Das erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel heute Vormittag gegenüber Pressevertretern. Nur so bestehe für sie noch die Chance, sich gegen SPD-Herausforderer Martin Schulz durchzusetzen.

„Ich habe mir gestern das Interview bei Anne Will angeschaut und ich muss sagen, wow! Herr Schulz ein wirklich guter Redner und ich glaube, dass der reelle Chancen auf das Amt des Bundeskanzlers hat“, so Merkel. „Bis zur Wahl im September ist es noch sehr lange hin. Vielleicht etwas ZU lange.“



Aus diesem Grunde habe sie beantragt, die Wahlen vorzuziehen. „Ich möchte Herrn Schulz auch einfach die Strapazen des Kräfte zerrenden Wahlkampfes ersparen“, so die offizielle Erklärung der Kanzlerin. Hinter ihrem Rücken sind sich Experten jedoch einig dass Merkel lediglich fürchte, die Beliebtheitswerte des SPD-Kanzlerkandidaten Schulz könnten sich bis September noch deutlich erhöhen und für sie zu einer ernsthaften Bedrohung werden.

Merkel selbst dementiert derlei Gerüchte und appelliert stattdessen an die Bürger, sich den kommenden Sonntag frei zu halten. „Ja klar, ist jetzt alles etwas kurzfristig, aber das sollte kein Problem sein. Der Deutsche gilt ja gemeinhin als spontan, flexibel und unbürokratisch“, so Merkel zuversichtlich.

Sie selbst wolle den Behörden auch kräftig unter die Arme greifen und im Zweifel die Wahlzettel gestalten und verschicken. „Ich mache das alles, kein Problem! Hauptsache die verfluchte Wahl findet nächsten Sonntag statt!“



(JME/Foto: Tobias Koch – OTRS, CC BY-SA 3.0 de)

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