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Endlich Elf zusammen: Entlassene HSV-Trainer gründen eigene Fußballmannschaft

Hamburg (EZ) | 26. September 2016 | Es fehlte noch der elfte Mann, nun ist das Team endlich komplett. Mit der Entlassung von Bruno Labbadia beim HSV können die ehemaligen HSV-Trainer aus den vergangenen zehn Jahren ihre eigene Fußballmannschaft komplettieren. Gründer und Kapitän Thomas Doll freut sich auf das erste Spiel seines EHSVT (Ehemalige HSV Trainer).

Freut sich, endlich zur ELF des EHSVT gehören zu dürfen: Neuzugang Bruno Labbadia. Freut sich, endlich zur ELF des EHSVT gehören zu dürfen: Neuzugang Bruno Labbadia.

„Wir warten bereits seit Monaten auf den Bruno, damit wir unser Team endlich offiziell anmelden können“, so Doll heute Vormittag stolz vor seinem Hamburger Vereinsheim. „Wir hatten ihn eigentlich bereits letztes Jahr erwartet, aber er brauchte offenbar noch etwas Bedenkzeit, sich uns endlich anschließen zu können.“

Thomas Doll war von 2004 bis 2007 Trainer beim Hamburger SV. Die Idee, eine eigene Mannschaft mit allen entlassenen Trainern des Vereins zu gründen, kam ihm vor zwei Jahren, als mit Mirko Slomka bereits acht weitere Trainer binnen kürzester Zeit nach ihm gehen mussten.

Mit der gestern bekannt gewordenen Entlassung Labbadias ist die Mannschaft nun komplett und kann sich offiziell als Verein eintragen lassen. Das Team soll EHSVT heißen (ehemalige HSV Trainer) und besteht aus Thomas Doll, Huub Stevens, Martin Jol, Ricardo Moniz, Armin Veh, Michael Oenning, Thorsten Fink, Bert van Marwijk, Mirko Slomka, Josef Zinnbauer und seit heute Bruno Labbadia.

Nun fehlt noch ein Trainer. Der EHSVT hofft auf ein großes Kaliber. „Unser Wunschkandidat wäre natürlich der nächste HSV-Trainer“, so Doll. Bis dahin werde er zunächst selber das Training leiten. „In rund drei bis vier Monaten kann dann der Neue übernehmen!“

(BSCH/Foto: Frank SchwichtenbergEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=51660153)

Artikel erschien erstmals am 16.09.2014 – damals mit Mirko Slomka

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