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Schüler sollen BER ab kommendem Jahr erstmals im Geschichtsunterricht behandeln

Ein Fall für den Geschichtsunterricht: BER.


Berlin (EZ) | | Ab dem kommenden Schuljahr soll das Thema BER erstmals im Geschichtsunterricht behandelt werden. Ab der achten Klasse werden Schüler dann laut Lehrplan mit dem komplexen Bauprojekt zu tun bekommen. Die Dauer ist auf ein Halbjahr beschränkt.

„BER ist mittlerweile ein Thema, das aus der deutschen Zeitgeschichte nicht mehr wegzudenken ist“, so ein Sprecher des Bildungsministeriums. Es dominiere den Beginn des 21. Jahrhunderts und gehöre in jeden Geschichtsunterricht.



„Die Schüler sollen lernen, wie es zu diesem Großbauprojekt gekommen ist, welche Planungen dem Ganzen vorausgingen, wie viele Verantwortliche und Vorstände mit der Zeit kamen und gingen und natürlich, wer die Dauerbaustelle finanziert“. Vor allem sei es für die Kinder wichtig zu lernen, dass es auch eine Zeit vor BER gab. „Das ist für viele heute unvorstellbar!“

Der Lehrplan sieht vor, dass das Thema BER ab der achten Klasse behandelt werden soll. „Von da an sind die Schüler bereits in der Lage, die enorme Komplexität zu erfassen und richtig analysieren zu können“, so der Sprecher. Es sei für diesen Unterrichtsstoff insgesamt ein halbes Schuljahr vorgesehen. „Wir wissen, dass es eng bemessen ist, aber wir haben hierfür schon Hitler-Deutschland vom Lehrplan streichen müssen. Mehr Zeit können wir leider nicht einräumen.“

(JPL/Foto: „BER panel“ by Fridolin freudenfett (Peter Kuley)Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons)

Erstmals veröffentlicht am 23.09.2016