Gericht verfügt Neuauszählung der österreichischen EM-Spiele

Wien (EZ) | 1. Juli 2016 | Der Verfassungsgerichtshof in Wien hat die Neuauszählung der drei EM-Spiele der österreichischen Nationalmannschaft verfügt. Es sei in großem Maße „geschlampt“ worden.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, so das Gericht, dass menschliches Versagen Schuld am Ausscheiden der Nationalmannschaft bei der gerade stattfindenden Europameisterschaft sei.



„Wir verfügen hiermit die Neuauszählung der Tore, die bei den Spielen mit österreichischer Beteiligung gefallen sind,“ so die Richter in Wien.

Konkret geht es um das Spiel gegen Ungarn, bei dem nach offiziellen Angaben zwei Tore gefallen sein sollen, sowie die „Niederlage“ (Uefa) gegen Island (angeblich 1:2) und das Unentschieden („0:0“ laut internationalen Presseberichten) gegen Portugal.

„Gerade die Begegnung gegen Portugal ist denkbar knapp ausgefallen,“ so die Begründung. Es sei also „dringend anzuraten, dass unabhängige Experten die Anzahl der Tore erneut auszählen“.



(JPL/Foto: Von Christian Michelides – Christian Michelides, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=49670611)