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„Wenn ich Präsident bin, wird es zur Stadt“ – Trump rechtfertigt seine „Belgien-Stadt“-Aussage

16. Juni 2016 ·

Donald Trump
Donald Trump

Atlanta (EZ) | 16. Juni 2016 | Donald Trump sorgte gestern für weltweite Irritationen, als er behauptete, Belgien sei „eine wunderschöne Stadt“. Nun rechtfertigte sich der Präsidentschaftskandidat und erklärte, er sei gedanklich bereits zu weit in der Zukunft gewesen. „Wenn ich Präsident bin, dann ist Belgien nur noch eine Stadt.“

Zunächst ging jeder davon aus, Trump sei mal wieder einer seiner zahlreichen Fehler unterlaufen, als er bei einer Wahlkampfrede in Atlanta von der „Stadt Belgien“ sprach. In den sozialen Netzwerken wurde sich einmal mehr über die Wissenslücken und „Dummheit“ des US-Politikers lustig gemacht.

Umso überraschender folgte nun seine Rechtfertigung. Über mehrere Tweets auf Twitter ließ er verlauten, dass es sich keineswegs um einen Versprecher gehandelt habe. „Ich war gedanklich leider schon zu sehr im nächsten Jahr“, so Trump.

„Wenn ich im November zum Präsidenten gewählt werde, möchte ich die geografische Lage für alle einfacher und verständlicher machen.“
Demnach soll es dann nur noch fünf Länder geben – Europa, Asien, Afrika, Australien und Amerika. Die Antarktis werde Amerika zugeschrieben „Alle jetzigen Länder werden zu Städten ernannt und die jetzigen Städte sind bloß noch kleine Ortschaften, die sich kein Mensch merken muss.“

Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton reagierte umgehend auf die Erklärung Trumps und bezeichnete den Vorschlag als „erste wirklich gute Idee von Herrn Trump.“

(JPL/Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39399660)


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