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Um Dummheit vorzubeugen: Bundesregierung verbietet den Namen Kevin

22. April 2016 ·

Berlin (EZ) | 22. April 2016 | Aus Angst vor einer immer dümmer werdenden Gesellschaft hat die Bundesregierung nun erstmals ein offizielles Namensverbot ausgesprochen. Ab 1. Juli 2016 dürfen Eltern ihre Kinder nicht mehr Kevin nennen.

Mehrere Studien hätten ergeben, dass Jungen und Männer, die den Namen Kevin tragen, bis zu 35 Prozent häufiger zu Dummheit neigten als Männer mit anderem Namen. „Eltern tun ihren Söhnen einfach keinen Gefallen, wenn sie ihnen den Namen Kevin geben“, so Regierungssprecher Steffen Seibert heute Vormittag. „Damit ist der Lebenslauf des Jungen doch schon früh vorbestimmt. Und zwar nicht zum Positiven.“

Natürlich sei er sich bewusst, dass nicht alle Kevins „Vollhonks“ sind. Es gebe auch einige „echt nette“ und „nur halbdumme“. Jedoch sei man sich auch einig, dass die Welt eher von Maximilians und Alexanders gerettet werden könne.

Zugleich wurde bekannt, dass das Grundgesetz angepasst wird: Bundeskanzler kann nun nur noch werden, wer das 40. Lebensjahr vollendet und zudem nicht Kevin heißt.

Seibert kündigte an, dass in den kommenden Monaten weitere Namensverbote folgen werden. So sollen bis zum Ende des Jahres auch die Namen Jeremy-Pascal, Jaqueline, Chantal, Justin und Frauke Petry gesetzlich verboten werden.

(JME/Foto: Tobias Koch – OTRS, CC BY-SA 3.0 de)


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