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„Sie werden oft völlig übersehen“ – Verkehrsminister will bunte Blitzer einführen

Berlin (EZ) | 21. April 2016 | Seit Jahren ärgern sich Autofahrer über Blitzerautomaten. Grund: Sie werden oft zu spät oder gar nicht gesehen. Das hat nun auch Verkehrsminister Dobrindt erkannt und deshalb beschlossen, die Geräte farbenfroher zu gestalten.

So wie auf dieser von unserem 6-jährigen Praktikanten Jonas erstellten Computersimulation könnten die Blitzer bald aussehen. So wie auf dieser von unserem 6-jährigen Praktikanten Jonas erstellten Computersimulation könnten die Blitzer bald aussehen.

„Gerade im Frühling, wenn alles blüht, geht ein Blitzer in der Natur oft völlig unter“, so Dobrindt. „Das ist schade, denn architektonisch ist ein solcher Automat durchaus nett anzusehen.“

Aus diesem Grunde hat sich die Polizei gemeinsam mit dem Verkehrs- und Innenministerium darauf geeinigt, Blitzer farbiger zu gestalten. „Es ist doch viel schöner, wenn Autofahrer schon von weitem einen orangen oder pinken Kasten erkennen, den sie trotz hohem Tempos in Ruhe bewundern können.“

„Wir hören häufig Beschwerden, dass viele diese Geräte gar nicht bemerkten, einfach, weil sie so unauffällig und oft versteckt irgendwo in der Ecke stehen. Das war nie unser Ziel“, so der Minister weiter.

Vor allem an Tagen wie heute, wo bundesweit wieder ein Blitzermarathon stattfindet, sei es wichtig, dass Autofahrer diese „Prachtautomaten“ auch rechtzeitig sehen und sich daran erfreuen können. Schließlich hat sich jemand bei der Entwicklung der auch Starenkästen genannten Blitzer „sehr viel Mühe gegeben“.

(JME/Foto: Dirk VorderstraßeBlitzer am Dreieck Kassel-Süd A44, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31874273)

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