Fake-Flüchtlingsheime zum Anlocken von fackelwütigen Nazis voller Erfolg

20. April 2016 ·

Symbolbild. Solche Polizeiwagen gibt es nicht in Bayern.

Wiesbaden (EZ) | 20. April 2016 | Seit Anfang des Jahres betreibt das BKA zusammen mit den Landespolizeibehörden Anlockflüchtlingsheime, um zündelwillige Nazis und andere besorgte Bürger in eine Falle zu locken und dingfest zu machen. 



Das Bundeskriminalamt spricht in den Zusammenhang von „Honigtöpfen, die die Nazibienchen in Scharen anlocken“ sollen. „Im ganzen Bundesgebiet haben wir leerstehende Hallen und Häuser als reguläre Flüchtlingsheime deklariert,“ sagte BKA-Chef Holger Münch. „Da wohnen jedoch nur Polizeibeamte im Schichtbetrieb, die auf fackelwütige Nazis warten, keine Flüchtlinge.“

Der Schwerpunkt liegt im Osten der Republik, aber mittlerweile gibt es in jedem Bundesland solche Anlagen. Damit auch tatsächlich mögliche Straftäter, die Flüchtlingswohnheime anzünden wollen, kommen, wird im Vorfeld medial auf eine baldige Eröffnung des „neuen Heims“ aufmerksam gemacht.

„Ab und an bitten wir zu angeblichen Bürgergesprächsrunden in Rat- und Gemeindehäuser, wo wir dann über eine angebliche Notwendigkeit der Eröffnung sprechen und uns die Sorgen der Bürger anhören. Das machen wir, damit die Tarnung möglichst perfekt ist.“ Deswegen werden die „Heime“ dann auch erst recht dort aufgemacht, wo der Widerstand am lautesten artikuliert wird. „Dann ist die Erfolgsquote besonders vielversprechend,“ so Münch.



Es wurden schon etliche Menschen festgenommen, die sich mit Benzin und Streichholz in die Fake-Heime geschlichen haben und es anzünden wollten. „Wir werden das Projekt auf jeden Fall weiter fortführen,“ so das BKA.

(JPL/Foto: Von MaikMeidEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30470348)

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