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Panama Papers: Hoeneß „stinksauer“, dass er erst heute von der Möglichkeit einer Briefkastenfirma erfahren hat

4. April 2016 ·

Stinksauer: Uli Hoeneß
Stinksauer: Uli Hoeneß

München (EZ) | 4. April 2016 | Das unter dem Namen „Panama Papers“ bekannt gewordene Datenleck schlägt aktuell weltweit hohe Wellen. Doch während sich viele Betroffene derzeit noch zurückhalten und das gesamte Ausmaß noch gar nicht wirklich greifbar ist, poltert einer bereits ordentlich drauf los: Uli Hoeneß ist eigenen Angaben zufolge „stinksauer“, weil er zum ersten Mal von der Möglichkeit einer Briefkastenfirma erfuhr.

Die „Süddeutsche Zeitung“ hat zusammen mit anderen führenden Medien einen riesigen Datensatz veröffentlicht, der zahlreiche Prominente und Superreiche belastet, die mit Hilfe von sogenannten Briefkastenfirmen einen Großteil ihrer Einkünfte unversteuert am Fiskus vorbei geschleust haben sollen.

Doch neben so bekannten Persönlichkeiten wie dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko oder dem Fußballer Lionel Messi taucht ein Name offenbar bislang nicht auf der Liste auf: Uli Hoeneß.

Dieser äußerte unverzüglich seinen Unmut über die Tatsache, dass er bis heute nichts von der Panamanischen Kanzlei Mossack Fonseca gehört habe. „Mit mir redet ja niemand“, so der Ex-Bayern Chef heute Vormittag vor seinem Anwesen. „Ich meine, hätte ich vorher gewusst, dass es geschicktere Lösungen gibt als die, die ich damals wählte, hätte ich mir einiges an Ärger ersparen können.“

Er habe in der Vergangenheit auch immer mal wieder mit Lionel Messi kommuniziert. „Aber auch da fiel nie ein Wort von wegen: Hey Uli, ich hab da einen Tipp für dich, was du mit deinem vielen Geld machen kannst.“

Stattdessen habe jeder dabei zugeschaut, wie er 21 Monate in Haft gesessen habe.

„Ich hoffe, dass nun jeder, der da auf der Liste steht, mindestens 10 Jahre weggesperrt wird“, so Hoeneß abschließend mit hochrotem Kopf.

(BSCH/Foto: Von Foto:Harald Bischoff / , CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27213357)


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