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Endlich: Bundesregierung stellt Aprilscherze offiziell unter Strafe

1. April 2016 ·

Auch der Aufruf "April April", mit dem man seit jeher den Aprilscherz auflöst, ist ab sofort verboten.
Auch der Aufruf "April April", mit dem man seit jeher den Aprilscherz auflöst, ist ab sofort verboten.

Berlin (EZ) | Es ist jedes Jahr dasselbe: Menschen aus aller Welt erlauben sich am 1. April untereinander kleine Scherze. Auch immer mehr Nachrichtenportale beteiligen sich und legen ihre Leser mit Falschmeldungen herein. Die Bundesregierung hat dem nun Einhalt geboten: Ab sofort sollen sämtliche Aprilscherze verboten und unter hohe Strafe gestellt werden.

In Zeiten des Internets fällt es vor allem am heutigen 1. April zunehmend schwerer, Falschmeldungen von richtigen Nachrichten zu unterscheiden. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und deshalb ein neues Gesetz verabschiedet, dass Aprilscherze jeglicher Art unter Strafe stellt.

„Es darf nicht sein, dass man als unbescholtener Bürger plötzlich alles anzweifeln muss, was am heutigen Tag passiert“, so Regierungssprecher Steffen Seibert. „Ob Nachrichten oder ein einfaches Treffen mit Freunden – plötzlich muss man alles und jedem misstrauen.“

Die zukünftigen Strafen sollen deshalb auch umso härter ausfallen. „Einfache Scherze wie Wecker falsch stellen oder Zahnpasta an die Klinke schmieren können noch mit einem Bußgeld bis zu 500 Euro durchgehen, bei sogenannten ‚Aprilscherzen‘ jedoch, die verheerender sind und gleich mehrere Menschen gleichzeitig betreffen, sind auch lange Haftstrafen möglich.“

Der Mensch sei von Grund auf naiv, so Seibert weiter, daher glaube er erstmal alles, was in der Zeitung steht. „Es war deshalb längst überfällig, dass –

Sehr geehrte Leser, der Redakteur dieses Artikels wurde soeben von zwei Polizeibeamten abgeführt. Angeblich soll er sich einen Aprilscherz mit den Lesern erlaubt haben, was seit heute offiziell gesetzlich verboten ist. Oder auch nicht. Das weiß momentan leider niemand so genau. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Ihre EZ.


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