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Verfassungsschützer, der sich Pegida und AfD zur Diskreditierung der Rechten ausdachte, erhält Verdienstorden

16. März 2016 ·

Endlich mal gute Nachrichten für den Verfassungsschutz: Ein Mitarbeiter bekommt heute eine hübsche Medaille verliehen.
Endlich mal gute Nachrichten für den Verfassungsschutz: Ein Mitarbeiter bekommt heute eine hübsche Medaille verliehen.

Köln/Berlin (EZ) | 16. März 2016 | Ein Beamter des Verfassungsschutzes bekommt heute von Bundespräsident Gauck einen Orden für seine Ideen „Pegida“ und „AfD“ verliehen. Er habe damit erheblich dazu beigetragen, die deutsche Rechte in der Öffentlichkeit in Misskredit zu bringen.

Der geheime Verdienstorden wird heute Nachmittag an einem geheimen Ort verliehen. Bundespräsident Gauck persönlich wird dem Geheimagenten die Auszeichnung überreichen und ihm damit für seine wertvollen Verdienste ehren.

Der Beamte, so viel ist über ihn bekannt, soll aus dem Raum Frankfurt am Main kommen und zwischen 45 und 55 Jahre alt sein. Im Jahre 2012 sei ihm die Idee gekommen, eine Partei aufzubauen, die mit kruden Ideen, Unzulänglichkeiten und lächerlichem Personal die deutsche Rechte in zwielichtigem und absurdem Licht erscheinen lassen soll und damit richtige Nazi-Parteien wie die NPD in die Bedeutungslosigkeit versenken soll.

Sein Entwurf wurde schließlich unter dem Namen „Alternative für Deutschland“ (AfD) realisiert. Ein wenig später kam derselbe Agent auf die Idee „Pegida“ (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes), als klar wurde, dass vor allem der Osten Deutschlands für die AfD notwendig sein werde.

In der geheimen Laudatio des Bundespräsidenten auf den Verfassungsschützer, die dieser Zeitung vorliegt, heißt es, dass es „durch diese perfiden und meisterhaften Methoden“ gelungen sei, „dem Ansehen der deutschen Rechten in In- und Ausland schweren Schaden zuzufügen.“

Behördenintern waren diese Methoden allerdings zunächst nicht unumstritten: Viele Kollegen gingen davon aus, dass spätestens mit dem öffentlich ausgetragenen Streit um die Parteispitze der AfD der Gipfel dessen erreicht war, was die Bevölkerung bereit war, zu glauben. „Bis heute bewegt sich die AfD und Pegida hart an der Grenze zur Satire, aber genau dies ist es wohl, was die Bewegung in Teilen Zuspruch bringt und den Rest der Menschen zu den etablierten Parteien drängt. Dafür danke ich Ihnen sehr,“ wird Joachim Gauck heute dem ausgezeichneten Agenten entgegnen.

Ebenfalls einen Orden erhält eine Beamtin eines supergeheimen Inlandsgeheimdienstes, die es geschafft habe, Wahlen in Deutschland so zu Gunsten der AfD zu manipulieren, dass es niemand bemerkt – nicht einmal das Wahlfälschungsamt der Bundesregierung wusste Bescheid.


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