Satzzeichenreform: Bundesregierung schafft Ausrufezeichen ab

28. Februar 2016 ·

Berlin (EZ) | 28. Februar 2016 | Im Zuge einer großen Satzzeichenreform hat die Bundesregierung die Abschaffung des Ausrufezeichens beschlossen. Dieses sei in den vergangenen Jahren oft zu missbräuchlich und inflationär benutzt worden und zähle ohnehin zu den unfreundlichsten Satzzeichen.

„Das Ausrufezeichen wird gerne verwendet, wenn man etwas fordert oder seinen Unmut zum Ausdruck bringen möchte“, so Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU), die den Gesetzesentwurf vorstellte. „Gerne werden die Ausrufezeichen auch mehrfach hintereinander gestellt, um seinem Ärger oder seiner Forderung noch mehr Kraft zu verleihen.“



Über die Jahre hinweg haftete dem Satzzeichen eine zunehmend negative Bedeutung bei, die dazu führte, dass sich die Bundesregierung persönlich mit dem Ausrufezeichen auseinandersetzen musste.

„Wir sind uns sicher, dass der Ton und die Kommunikation unter den Menschen wieder deutlich harmonischer wird, wenn dieses teuflische Satzzeichen endlich verschwindet“, so Wanka zuversichtlich.

Es mache einen gewaltigen Unterschied, ob jemand schreibt „Flüchtlinge raus!!!“ oder stattdessen ein anderes Satzzeichen verwendet und schreibt „Ausländer raus?“ oder „Ausländer raus(“.



Das Ausrufezeichen soll zum 01. Juli 2016 offiziell abgeschafft werden. Auf neuen Tastaturen und Handys soll dieses dann schon gar nicht mehr auftauchen.

Wer nach dem Verbot das Ausrufezeichen dennoch verwendet, dem droht ein Bußgeld zwischen 50 und 500 Euro.

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