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„Wert selbst bestimmbar“: Bundesregierung plant neue Euromünzen aus Knete

12. Februar 2016 ·

Berlin (EZ) | 12. Februar 2016 | Ab dem kommenden Jahr soll es in Deutschland Euromünzen aus Knete geben. Damit soll zum einen der Bezahlvorgang erheblich vereinfacht und zum anderen die Anzahl an unterschiedlichen Münzen im Portemonnaie reduziert werden.Erst gestern wurde bekannt, dass derzeit eine 5-Euro-Münze geprägt wird, die als Besonderheit einen Ring aus Plastik enthält. Heute teilte die Bundesregierung mit, dass ab dem kommenden Jahr erstmals „die Münze aus Knete“ in Umlauf kommen soll.

„Wir haben in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der EZB und anderen großen Kreditinstituten Möglichkeiten gesucht, die das Bezahlen vereinfachen und zudem die hohe Anzahl an Kleingeld minimieren sollen“, so Finanzminister Schäuble (CDU) heute Vormittag. Seit Jahren würden vor allem die sechs unterschiedlichen Centmünzen immer wieder für Verärgerung bei den Menschen sorgen. „Wie oft steht der Kunde an der Kasse und sucht verzweifelt nach 1- und 2-Cent Münzen in seinem vollen Portemonnaie, um passend zahlen zu können?!“

Das soll nun ein Ende haben. „Ab dem 1.1.2016 erhält jeder Bundesbürger eine ca. 200 g schwere Tüte ‚Euroknete‘,“ so Schäuble weiter. Damit soll er sich dann die passenden Münzen selber formen können. „Wenn ein Kunde an der Kasse also 1,50 Euro zahlen muss, knetet er sich eine 1,50 Euro Münze.“

Um Missbrauch mit der Euroknete zu vermeiden, soll der Wert einer Münze maximal 2 Euro betragen dürfen. „Bei einem Betrag über 2,50 Euro muss der Kunde also mindestens zwei Münzen formen.“, so Schäuble abschließend.

(JME/Fotos: Links: Von AnjaSuessEigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39530699; Rechts: Av Larry D. Moore, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1022662)

 


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