Deutschlands dritt- oder viertgrößtes Satiremagazin

Amerika feiert Jubiläum: Zum 500. Mal fordert ein US-Präsident schärfere Waffengesetze

3. Dezember 2015 ·

Hat seinen Platz in den Geschichtsbüchern seit gestern sicher: US-Präsident Barack Obama.
Hat seinen Platz in den Geschichtsbüchern seit gestern sicher: US-Präsident Barack Obama.

Washington, D.C./San Bernardino (EZ) | 3. Dezember 2015 | Große Jubiläumsfeier in den USA. Dank des gestrigen Attentats im kalifornischen San Bernardino mit mindestens 14 Toten durfte der amerikanische Präsident bereits zum 500. Mal schärfere Waffengesetze fordern. Zur Feier des Tages wurden 500 Gewehrsalven in die Luft gefeuert.

Mehr als 11.000 US-Bürger sind allein in diesem Jahr durch Schusswaffen ums Leben gekommen. Erst vergangenes Wochenende durfte US-Präsident Obama nach einer tödlichen Schießerei in einer Abtreibungsklinik im Bundesstaat Colorado mit drei Toten vor die Presse treten und für schärfere Waffengesetze plädieren. Es war das 499. Mal, das ein amerikanischer Präsident die Waffengesetze in Frage stellte und Druck auf die Waffenlobby ausübt.

Experten wagten da schon die vorsichtige Prognose, dass noch in diesem Jahr das 500. Jubiläum gefeiert werden könne. Und sie sollten Recht behalten.

Dank des Amoklaufes gestern im kalifornischen San Bernardino trat US-Präsident Obama erneut vor die Kameras und sagte die mittlerweile zum Kult gewordenen Sätze “Wir können Maßnahmen ergreifen, um die Chancen zu erhöhen, dass sich diese Massenschießereien nicht so oft zutragen” und “Es gibt ein Muster von Massenschießereien in diesem Land, das es nirgendwo sonst auf der Welt gibt”.

Anschließend wurden insgesamt 500 Gewehrsalven abgefeuert und Obama beendete seine Rede gut gelaunt mit der Hoffnung, dass er “vielleicht ja auch noch das 600. Jubiläum” in seiner Amtszeit erleben dürfe.

(JPL/Foto: by MC2 Alexia Riveracorrea [Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons])


Ihre Meinung zu diesem Beitrag:
  • Schlecht (0)
  • Sehr schlecht (0)
  • Hundsmiserabel (0)
  • Mir egal (0)
  • Ich will nicht auf einen dummen Button klicken (0)
Newer Post

IS, ISIS, ISIL, Daesh? Regierungen einigen sich auf "Arschlöcher" als Bezeichnung für Terrormiliz

London/Berlin/Paris/Washington, D.C. etc. (EZ) | 4. Dezember 2015 | Der britische Premier plädierte jüngst dafür, die häufig IS oder ISIS genannte Terrororganisation künftig "Daesh" zu nennen. Nach einer kurzen Konferenz einigten sich die Staatschefs nun aber auf die Bezeichnung "Arschlöcher". Es dürfte zumindest ein…
Read
Older Post

Facebook will künftig vielleicht auch eventuell anständig Steuern zahlen

Menlo Park (EZ) | 2. Dezember 2015 | Um die Welt etwas besser zu machen, will Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im Laufe seines Lebens 99% seines Aktienvermögens einer Stiftung spenden. Zudem kann er sich vorstellen, dass Facebook irgendwann auch richtig Steuern zahlen…
Read
Random Post

Peter Ramsauer bemerkte heute morgen, dass er seit sechs Monaten nicht mehr Verkehrsminister ist

Berlin (EZ) | 6. Juni 2014 | Völlig verdutzt hat Peter Ramsauer (CSU) heute Morgen bemerkt, dass er nicht mehr Bundesverkehrsminister ist. Ein Pförtner des Ministeriums in Berlin machte ihn darauf aufmerksam, berichtet die BILD in ihrer Onlineausgabe.Seit Mitte Dezember…
Read
Random Post

73 Jahre nach Kriegsende: Sachsen soll nächstes Jahr endlich entnazifiziert werden

Dresden (EZ) | "Es hat ein bisschen gedauert, aber nun fangen wir auch dort an": Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges teilten die vier Siegermächte mit, ab 2018 auch Sachsen zu entnazifizieren. Nur zufällig fällt diese Bekanntgabe zusammen mit…
Read
Random Post

Schutz vor Polizeigewalt: Schwarze Jungen sollen in bewachten, ummauerten Gebäuden wohnen

Washington, D.C. (EZ) | 27. November 2014 | Um schwarze männliche Jugendliche besser vor Polizeigewalt schützen zu können, soll diese Bevölkerungsgruppe nun in abgeschirmten, ummauerten, umzäunten, mit Stacheldraht gesicherten und mit Gittertüren versehenen Gebäuden untergebracht werden. Die amerikanische Justiz nimmt…
Read
Random Post

Dramatischer Flüchtlingsrückgang: AfD fürchtet um ihre Existenz

Berlin (EZ) | 8. April 2016 | Heute gab Bundesinnenminister de Maizière bekannt, dass die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland im ersten Quartal drastisch gesunken sei. Nun fürchtet die AfD jedoch um ihre Existenz. Parteichefin Petry kündigte bereits an, im…
Read