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Deutschland jubelt: VW verkauft VFL Wolfsburg, um Strafe zahlen zu können

23. September 2015 ·

Volkswagen (links) muss sich schweren Herzens vom VFL Wolfsburg (rechts) trennen.
Volkswagen (links) muss sich schweren Herzens vom VFL Wolfsburg (rechts) trennen.

Wolfsburg (EZ) | 23. September 2015 | Die VW-Abgasaffäre hat ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Wie es aus Kreisen der Konzernführung heißt, soll nun sogar der VFL Wolfsburg verkauft werden, um die zu erwartenden Strafzahlungen in Milliardenhöhe finanzieren zu können.

Strafzahlungen, Kunden-Entschädigungen und die Umrüstung von rund elf Millionen Autos – die Prognosen für die kommenden Wochen und Monate bei Volkswagen sind nach Bekanntwerden des Abgas-Skandals alles andere als rosig.

Um die hohen Kosten aufwenden zu können, soll nun der werkseigene Fußball-Bundesligaklub VFL Wolfsburg verkauft werden. Dies teilte am Vormittag ein Sprecher des Unternehmens mit.

„Wir trennen uns nur ungern von unserem erfolgreichen Verein, aber der Wert des Kaders ist hoch genug, um mit seinen Erlösen die zu erwartenden Strafen locker bezahlen zu können“, heißt es in einer Stellungnahme.

Geplant ist, den Verein bei einer Aktion dem Höchstbietenden zu überlassen. „Im besten Fall bekommen wir da einige Hundertmillionen für. Packen wir noch das Stadion und die komplette Vereinsspitze obendrauf, könnten wir auch die Milliarde knacken“, so der VW-Sprecher zuversichtlich.

Der Konzern hofft auf einen großzügigen Scheich aus dem arabischen Raum. „Da sitzt das Geld ja bekanntlich etwas lockerer.

Auf jeden Fall soll der Verein ins Ausland verkauft werden und auch dort spielen. „Alles andere wäre halbherzig,“ so VW. In der Bunderepublik löste vor allem diese Meldung große Freude aus.

(BSCH/Bild: Links: „Wolfsburg VW-Werk“ by Photo: Andreas Praefcke – Self-published work by AndreasPraefcke. [Licensed under CC BY 3.0 via Wikimedia Commons] Rechts: unbekannt. [Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons])


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