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Nach Tod von Wladimir Putin: Ukraine reicht Moskau die Hand

Wladimir Putin.


Moskau/Kiew (EZ) | 13. März 2015 | Nach dem Tod von Russlands Präsidenten Wladimir Putin scheint sich eine Entspannung zwischen der Ukraine und Russland anzubahnen. Petro Poroschenko hat dem russischen Volk sein Beileid ausgesprochen und den Kreml zu Gesprächen eingeladen.Poroschenko betont allerdings, dass die Souveränität der Ukraine kein Bestandteil weiterer Verhandlungen sein wird. Nach dem „schweren Schicksalsschlag“ – so der ukrainische Präsident wörtlich – den Russland erleiden musste, müssten sich beide Seite aber erst neu sortieren und vor allem muss der neue russische Präsident vereidigt werden.

Russland, so ein Sprecher des Kreml, werde nach einer einwöchigen Staatstrauer zum Alltag zurückkehren. In diesem Moment aber gelten die Gedanken und Gebete dem jüngst Verstorbenen.



Weltweit deutet sich eine Entspannung der Lage an. Aus der EU und den USA kommen versöhnliche Worte, die Putin ehren. Damit, so Beobachter, solle wahrscheinlich ein neuer Weg der Diplomatie eingeleitet werden. Westliche Regierungen waren auf diesen Fall vorbereitet und holen nun entsprechende Pläne aus ihren Schubladen.

Die Separatisten in der Ostukraine haben derweil mitgeteilt, dass sie zunächst etwaige Kampfhandlungen pausieren lassen werden. Auch sie haben aber signalisiert, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Putin hinterlässt offenbar mehrere Frauen und Kinder.

(BSCH/Foto: bearbeitet; kremlin.ru)

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