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Nach Anzeige wegen Körperverletzung: Kevin Großkreutz plant Wechsel zur Knast-Elf von Uli Hoeneß

Dortmund/München (EZ) | 6. Mai 2014 | Kevin Großkreutz, Stürmerstar in Diensten Borussia Dortmunds, steht seit Langem auf der Wunschliste von Fußball-Manager Uli Hoeneß. Nun wurde der Wechsel in Hoeneß' neue Knast-Elf vorangetrieben: Großkreutz soll über eine Klage wegen Körperverletzung den Weg ins Gefängnis finden.

Will ab der nächsten Saison in der Knast-Elf von Uli Hoeneß spielen: Noch Dortmunder Kevin Großkreutz. Will ab der nächsten Saison in der Knast-Elf von Uli Hoeneß spielen: Noch Dortmunder Kevin Großkreutz.

Es wäre die Sensation der auslaufenden Saison: der Dortmunder Offensiv-Spezialist Kevin Großkreutz sollte ursprünglich zum FC Bayern München wechseln, nun sieht aber alles danach aus, dass er doch den vermutlich besser bezahlten Posten in der Knastmannschaft von Uli Hoeneß annimmt.

Durch einen juristischen Kniff wäre der Wechsel sogar möglich: durch eine Verurteilung wäre der Vertrag mit den Bayern unwirksam und Großkreutz dürfte praktisch sofort zu Hoeneß neuem Verein gehen.

“Ich freue mich sehr, dass Kevin sich mein Angebot überlegt hat,” sagte Hoeneß heute Morgen. “Er wäre eine enorme Verstärkung meines Teams!”

Nun muss noch die Justiz mitspielen. Wenn alles gut geht, sperren sich die Gerichte nicht und Großkreutz darf mit einer Verurteilung rechnen. Seinen Wohnsitz hat er dem Vernehmen bereits nach Bayern verlegt, damit die Chance auf eine Unterbringung in der JVA Landshut besteht.

Großkreutz könnte nicht der einzige Prominente im neuen Team von Uli Hoeneß bleiben. Auch der vor zwei Jahren wegen Brandstiftung verurteilte ehemalige Bayernspieler Breno soll auf der Wunschliste des 62-Jährigen stehen. Einziges Problem: Breno könnte wegen guter Führung bereits in diesem Monat aus seiner Haft entlassen werden.

Doch Hoeneß ist zuversichtlich, dass in den kommenden zwei Wochen noch mehr potenzielle Anwärter für sein Team hinzukommen. Hier baut er vor allem auf Spieler des vom Abstieg bedrohten HSV, die sich “durch unüberlegte Frustaktionen und Affekthandlungen von ganz allein für mein Team bewerben werden.”

(BSCH/Foto: Pro2 [CC BY-SA 3.0])

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