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Elbphilharmonie und BER freuen sich auf die Hoeneß-Millionen

14. März 2014 ·

Die Elbphilharmonie in Hamburg. Deutlich zu erkennen: kaum ein anderes Projekt in Deutschland kann mehr von den Hoeneß-Millionen profitieren.
Die Elbphilharmonie in Hamburg. Deutlich zu erkennen: kaum ein anderes Projekt in Deutschland kann mehr von den Hoeneß-Millionen profitieren.

Hamburg/München/Berlin (EZ) | 14. März 2014 | Die sich im Bau befindlichen Großprojekte Elbphilharmonie in Hamburg und der neue Flughafen in Berlin freuen sich eigenen Angaben zufolge auf die Steuermillionen, die Uli Hoeneß demnächst nachzahlen wird. Sie würden dringend benötigt. Letzten Berichten ist zu entnehmen, dass Hoeneß etwa 40 Millionen Euro an den Staat zahlen muss, darin sind die Steuerschuld, Zinsen und eine Buße enthalten. Den genauen Betrag wird das Münchener Finanzamt in den kommenden Tagen und Wochen bekannt geben.

Die Elbphilharmonie in der Hamburger Hafencity hat in einer ersten Stellungnahme sehr erfreut reagiert. Mit dem Geld könnten dringend anstehende Arbeiten endlich fortgeführt werden. Die gesamte Summe, die Hoeneß nachzahlen muss, reiche ziemlich genau für einen zusätzlichen Monat auf der Baustelle, so ein Sprecher.

Ansprüche macht aber auch der neue Großflughafen BER südlich von Berlin geltend. Der Betreiber sagte, mit dem Geld ließe sich im kleinen Rahmen allerhand realisieren. Konkret sei denkbar, Ausfallzahlungen und Schadenersatz für betroffene Fluggesellschaften und Gewerbetreibende damit abzudecken. Zudem müsse man auch an Anwalts- und Gerichtskosten denken, die momentan den Etat belasten.

Dutzende andere Bauprojekte in Deutschland meldeten sich ebenfalls und wollen auch ein Stück vom Hoeneß-Kuchen. Unter anderem möchte eine Gemeinde in Hessen einen Flughafen zurück bauen, der erst vor wenigen Jahren eröffnet wurde, aber kaum Passagiere anzieht.

Zuletzt meldete sich die JVA Landsberg am Lech zu Wort. Es habe sich herausgestellt, dass das Gefängnis nicht mehr den aktuellen Standards für “spezielle Inhaftierte” entspreche. Mit den 40 Millionen Euro ließen sich zumindest die dringendsten Maßnahmen rasch und unkompliziert realisieren, so der Leiter der JVA.

(JME/Foto: Thomas Wolf/ foto-tw.de [CC BY-SA 3.0])


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