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Sotschi: Teuersten Winterspiele seit 2010 sind eröffnet

Heute wurden die Olympischen Winterspiele in Sotschi feierlich eröffnet.


Sotschi (EZ) | 7. Februar 2014 | In der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi wurden soeben die teuersten Olympischen Winterspiele seit den Spielen von 2010 mit einer großen Eröffnungsshow eröffnet. Mehr als 40 Milliarden Dollar sollen in die Spiele bislang investiert worden sein, die realen Kosten dürften weitaus höher ausfallen.Die bislang teuersten Olympischen Winterspiele aller Zeiten waren die von Vancouver 2010, die wiederum die Spiele von Turin im Jahre 2006 in den Schatten stellten, die bis dato als die teuersten Spiele der Geschichte galten. Zuvor waren die Spiele von Salt Lake City 2002 die mit Abstand teuersten.

Davor galten die Spiele von Nagano schon als immens teuer. Die japanische Stadt war Austragungsort im Jahre 1998. Unvergessen aber auch Lillehammer 1994, das immerhin vier Jahre lang den Titel „Teuerste Olympischen Winterspiele aller Zeiten“ inne hatte. Für die Norweger waren das sogar die allerteuersten Olympischen Spiele überhaupt.



Lediglich zwei Jahre lang durfte sich vorher der französische Ort Albertville über die Auszeichnung freuen: das IOC legte danach die Winterspiele auf die Zwischenjahre der Olympischen Sommerspiele.

Die Gigantonomie kannte aber schon in den Jahren zuvor ungeheure Ausmaße: schon die Spiele von Calgary, Sarajewo, Lake Placid und Innsbruck sahen Experten zu ihrer Zeit stets als die teuersten Spiele aller Zeiten.

Davor wurde der Titel nur inoffiziell vergeben. Beobachter gehen aber davon aus, dass auch die Winterspiele von Sapporo, Grenoble, St. Moritz, Oslo und so weiter jeweils die teuersten Spiele aller Zeiten waren.

Medien rätseln zur Stunde, ob die kommenden Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang Sotschi vielleicht noch kostenmäßig übertreffen werden.

(JPL)

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