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Chile: Verschüttete Bergleute nach 14 Jahren befreit

12. Juli 2012 ·

Besonders viel Mühe hat sich die Familie von José Febrèsque gegeben, die für ihren Mann eigens einen kleinen Beutel aus Stoff nähte und ihn liebevoll zuknotete, nachdem die Reste vom Familienvater darin verstaut waren.
Besonders viel Mühe hat sich die Familie von José Febrèsque gegeben, die für ihren Mann eigens einen kleinen Beutel aus Stoff nähte und ihn liebevoll zuknotete, nachdem die Reste vom Familienvater darin verstaut waren.

Talca (EZ) | Nach 14 Jahren wurden 15 Bergleute in der chilenischen Stadt Talca aus einer Grube befreit.

Wie das Innenministerium am Vormittag mitteilte, seien die 15 Männer am 13. Juni 1998 während der Arbeit eingeschlossen worden, nachdem ein Tunnel einstürzte. Sämtliche Rettungsversuche waren daraufhin aufgrund fehlender und teils nur rudimentär entwickelter technischer Hilfsmittel gescheitert.

„Leider haben wir im Laufe der Jahre den Kontakt zu ihnen verloren“, so ein Sprecher des Innenministeriums, „Und mit der Zeit gab es andere Ereignisse, die unsere volle Konzentration und Aufmerksamkeit abverlangten.“
So seien die eingeschlossenen Bergleute mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Erst jetzt, fast zwei Jahre nach dem Grubenunglück in Copiapo, habe man sich wieder an das Unglück vor 14 Jahren erinnert und sofort gehandelt.

Aufgrund technischer Fortschritte konnte ein Trupp von zwei Rettungskräften die 15 Bergleute innerhalb weniger Stunden ausgraben.

Mit einem Spaten und Eimern gelang es ihnen, die eingeschlossene Gruppe aus der 1,50 Meter tiefen Grube zu befreien. Die Bergleute wurden in kompakten Plastiktüten ihren Angehörigen übergeben und an Ort und Stelle feierlich beerdigt.

(PFE)


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