Outsourcing: deutsche Regierungsgeschäfte sollen künftig von indischer Firma geführt werden

Berlin, Neu Delhi (EZ) | 22. Januar 2013 | Um Kosten zu sparen, soll die Bundesregierung nach der kommenden  Bundestagswahl ausgelagert werden. Ein indisches Start-up aus Neu Delhi wird versuchsweise für vier Jahre die Regierungsgeschäfte führen.
 
Mit dem Schritt sollen die enormen Kosten gesenkt werden, die der deutsche Regierungsapparat jährlich verursacht. Im Gespräch ist eine kalkulierte Reduktion von etwa 98%.

Die Auslagerung der Regierung geht auf eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger zurück, derzufolge ein privates Unternehmen die Regierungsgeschäfte effizienter und günstiger bestreiten könne.

Das indische Unternehmen wurde nach einer weltweiten Auschreibung ausgewählt. Es wurde erst letztes Jahr gegründet, betreut aber beispielsweise bereits die indische Armee und das Gesundheitministerium von Sansibar. Auschlaggebend war aber der konkurrenzlos niedrige Preis.

Ab September werden die gesamten deutschen Regierungsgeschäfte von indischen Spezialisten geführt, zu einem Stundenlohn von umgerechnet 64 Cent. Zur Zeit wird die benötigte Infrastruktur geschaffen und ausgebaut.

[Nachtrag: Offenbar gab es bereits 2010 entsprechende Überlegungen, wie im Postillon vom 5.10.2010 zu lesen ist.]

(JPL/Foto: Yann [GFDL])
Eine 787Ein Teil der indischen Belegschaft, die bald schon die deutsche Regierung führen wird.













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