Satire
ist für´n Arsch
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Berlin (EZ) | 11. August 2012 | Täglich wird überall auf der
Welt Satire produziert. Dabei ist klar: kein Mensch
braucht sie. In den meisten Fällen kann getrost auf
Satire verzichtet werden. Das haben nun endlich viele
Menschen erkannt.
Satire ist nutzlos und erweist sich im Alltag als zumeist völlig unbrauchbar. Häufig erfüllt sie nicht einmal die Grundbedingung, ein Mindestmaß an Humor zu beeinhalten und damit wenigstens etwas Witz zu verbreiten. Zu diesem Ergebnis kamen in den letzten Wochen unabhängig voneinander viele Menschen auf der ganzen Welt. In vielen Fällen bestehen satirische Produkte wie entsprechende Zeitschriften, Onlineportale oder TV-Magazine nur, weil die Leser oder Zuschauer es für elitär halten, die Satire zu verstehen und dadurch das Gefühl erhalten, zu einem erlauchten Kreis zu gehören. Deshalb täuschen viele Menschen lediglich vor, Satire lustig zu finden. Tatsächlich aber enthält Satire keinen nennenswerten Mehrwert und besteht zumeist nur aus Blödsinn und unüberlegten kleinen Witzen. Zudem ist Satire ziemlich billig und thematisiert in den meisten Fällen Personen wie Prominente oder Politiker, gegen die ohnehin jeder etwas hat. Satiriker nennen das dann "Gesellschaftskritik". Falls den Autoren nichts weiter einfällt, werden an sich belanglose Geschehnisse provokant aufbereitet, um wenigstens etwas Empörung auszulösen und damit Aufmerksamkeit zu erhalten. Häufig werden dafür unsinnige Vergleiche mit der deutschen NS-Vergangenheit hergestellt. Oft genug suchen Leser eine Pointe und zweifeln dann an sich selbst, wenn einfach keine zu finden ist. |
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