Facebook-Amokläufer löscht 20 Profile

Facebook (EZ) |  Auf der Internetplattform Facebook kam es gestern zu einem furchtbaren Amoklauf. Ein 23-jähriger Mann aus Meppen löschte auf seinem Feldzug durch mehrere hundert Pinnwände rund 20 Profile aus. Mehreren Polizeiprofilen gelang es schließlich, den Täter mit einem gezielten Klick zu deaktivieren.

Die virtuelle Welt steht auch einen Tag nach der brutalen Tat noch unter Schock.

"Ich dachte zuerst, es handelt sich um einen schlechten Scherz, als ich gestern morgen auf meiner Pinnwand die Worte 'Peng Peng' eines mir völlig unbekannten Profils las", so Yvonne S., seit vier Jahren treue Facebooknutzerin. "Kurze Zeit später las ich dann diverse Statusmeldungen meiner Freunde, die um Hilfe riefen."

Bis dahin hatte der Amokläufer bereits zwei Profile komplett gelöscht, sowie vier weitere schwer beschädigt.

"Der Täter hat willkürlich um sich geklickt und gepostet. Es hätte jeden treffen können", so ein Sprecher der Polizei heute Morgen auf einer Pressekonferenz, die auf der Pinnwand von 'Die Polizei' abgehalten wurde.
"Es gelang uns schließlich, den Amokläufer mithilfe der Facebook-Kollegen 'Poli Zei', 'The Policeman' und 'Ichbin Polizist' auf der Pinnwand einer 18-jährigen Schülerin zu stellen."

Dort wurde der 23-jährige bereits von einigen mutigen Usern festgehalten.
Auf der Seite des jungen Mädchens kam es zu einem heftigen Schlagabtausch, in dem der Amokschütze immer wieder mit den Worten 'Peng Peng, ich töte euch alle' um sich schrieb.

Durch einen gezielten Klick konnten die Einsatzkräfte schließlich das Profil des Täters deaktivieren.

Das traurige Resultat des Amokläufers: 20 gelöschte sowie 217 teils schwer beschädigte Profile.

Viele der Facebooknutzer trauen sich nach dieser schrecklichen Tat nun nicht mehr ohne Begleitung auf ihre Pinnwand. "Wir raten den traumatisierten Usern dringend, sich professionelle Unterstützung zu suchen", so der Sprecher der Polizei weiter.
Es gebe viele Therapeuten und Psychologen auf Facebook, an die man sich wenden könne.

Als Beispiel nannte er 'Psycho Doc', 'Der Terapäut', 'Ick bin Arzt und kann dich helfen' oder 'Fascho Bert'.


(PFE/Foto: White House/Pete Souza)
ErdeFacebook-Gründer Marc Zucker- berg berät mit Präsident Obama und anderen Vertretern der Internetwirtschaft (im Bild rechts: Eric Schmidt von Google) über das Massaker. Nun werden Trittbrett-fahrer auf anderen Plattformen wie Google+ oder Twitter befürchtet.












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