Schlagwort: charlie hebdo

Erdogan sucht „zwei Männer mit Gewehren, die die extra 3-Redaktion“ besuchen

29. März 2016 ·

Darf eigentlich gar nicht abgebildet werden, wir haben aber eine Sondererlaubnis: Recep Tayyip Erdogan.
Darf eigentlich gar nicht abgebildet werden, wir haben aber eine Sondererlaubnis: Recep Tayyip Erdogan.

Ankara/Hamburg (EZ) | 29. März 2016 | Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat eine kleine Operation angeregt, um seinen Unmut über eine Satire der NDR-Sendung „extra 3“ zu verdeutlichen. Er sucht nun „zwei Männer, die in der Redaktion mit Kalaschnikows für Ordnung sorgen“. (mehr …)

Millionenfache Urheberrechtsverletzung: Charlie Hebdo verschickt Abmahnungen wegen „Je suis Charlie“-Bildes

12. Januar 2015 ·

Zahlreiche Menschen auf der ganzen Welt haben dieses Werk genutzt, ohne die Genehmigung dafür zu haben.
Zahlreiche Menschen auf der ganzen Welt haben dieses Werk genutzt, ohne die Genehmigung dafür zu haben.

Paris (EZ) | 12. Januar 2015 | Nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitung Charlie Hebdo teilten Millionen Menschen auf der ganzen Welt ein von dem Magazin erstelltes Bild mit dem Slogan „Je suis Charlie“ – größtenteils ohne Genehmigung. „Etliche haben das Werk sogar ausgedruckt und öffentlich zugänglich gemacht“, echauffiert sich der Anwalt der Zeitschrift. (mehr …)

Menschenrechtsopfer aus Bahrain, Ägypten etc. freuen sich, dass ihre Politiker in Paris für Pressefreiheit auf die Straße gehen

12. Januar 2015 ·

Unter den Millionen Trauermarsch-Teilnehmern befanden sich auch etliche Politiker wie Merkel (hinten links), Netanjahu (mitte), Poroschenko (rechnts neben Merkel) und Matteo Renzi (nicht im Bild).
Unter den Millionen Trauermarsch-Teilnehmern befanden sich auch etliche Politiker wie Merkel (hinten links), Netanjahu (mitte), Poroschenko (rechts neben Merkel) und Matteo Renzi (nicht im Bild).

Paris/Kairo/Manama/usw. (EZ) | 12. Januar 2015 | Die tausenden gefolterten, zu Unrecht inhaftierten oder wegen Nichtigkeiten verurteilten Menschen in Ägypten, Bahrain, Jordanien, Mali, Russland und den palästinensischen Autonomiegebieten zeigen sich hocherfreut darüber, dass hochrangige Politiker ihrer Länder gestern in Paris beim Trauermarsch für die Pressefreiheit demonstriert haben. (mehr …)

Aus Angst vor Anschlägen: Kitas verbieten Kindern den Gebrauch von Stiften und Papier

9. Januar 2015 ·

Ein harmloses Bild von einem Mädchen oder doch eine Karikatur des Propheten Mohammed? Um solche Missverständnisse zu vermeiden, ist das Malen in vielen deutschen Kitas zukünftig verboten.
Ein harmloses Bild von einem Mädchen oder doch eine Karikatur des Propheten Mohammed? Um solche Missverständnisse zu vermeiden, ist das Malen in vielen deutschen Kitas zukünftig verboten.

Köln (EZ) | 9. Januar 2015 | Etliche Kitas in Deutschland haben damit begonnen, Stifte und Papier aus ihren Einrichtungen zu verbannen. Grund ist die zunehmende Gefahr, die nach Ansicht vieler Erzieher von diesen Gegenständen ausgeht. Viele fürchten, dass die Kinder nicht genügend darauf Acht geben, was sie malen und mit ihren Zeichnungen Anschläge riskieren. (mehr …)

„Charlie Hebdo“-Attentäter bedauern ihre Tat, nachdem ihnen jemand die Witze erklärt hat

8. Januar 2015 ·

"Es ist hart, von Idioten geliebt zu werden," sagt der Prophet in diesem Cartoon, der 2006 von Charlie Hebdo veröffentlicht wurde. "Eigentlich wirklich komisch," sagen jetzt die Attentäter.
"Es ist hart, von Idioten geliebt zu werden," sagt der Prophet in diesem Cartoon, der 2006 von Charlie Hebdo veröffentlicht wurde. "Eigentlich wirklich komisch," sagen jetzt die Attentäter.

Paris (EZ) | 8. Januar 2015 | Die mutmaßlichen Attentäter, die gestern in Paris die Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ auslöschten, bedauern mittlerweile ihre Bluttat. „Jemand hat uns gestern Nacht die Mohammed-Witze der Zeitschrift erklärt, und jetzt müssen wir furchtbar über uns selbst lachen,“ so einer der beiden. (mehr …)