Damit Ballermann-Touristen auch weiterhin Sangria am Strand aus dem Eimer trinken können: Mallorca produziert 2.000 km lange Strohhalme

11. April 2020 ·

So stellt sich unser EZ-Zeichner den Strohhalm vor.

Palma de Mallorca (EZ) | Durch die weltweite Corona-Pandemie ist vor allem die Tourismusbranche stark gebeutelt. Damit deutsche Mallorca-Urlauber dennoch einen Hauch Ballermann-Atmosphäre genießen und ihren Sangria aus dem Eimer am Strand trinken können, hat die spanische Regierung nun 2.000 km lange Strohhalme entwickelt.

„Wir wollen unseren Gästen, die zu einem Großteil aus Deutschland kommen, ermöglichen, bequem aus der häuslichen Quarantäne ihren sommerlichen Sangria zu schlürfen“, so José Carracas, der seit Jahren eine beliebte Gaststätte in Playa de Palma besitzt und derzeit massiv unter dem ausbleibenden Tourismus leidet. „Deshalb haben wir uns gemeinsam mit der Regierung einen Weg überlegt, dennoch zumindest einen Teil des Umsatzes wieder in die Kassen zu spülen.“



Das sei seit Jahren der Sangria, der vor allem aus Eimern getrunken wird.

Mit den neu produzierten Strohhalmen, die zwischen 1.500 und 2.500 km lang sind, sei dies nun auch weiterhin möglich. „Wir stellen einen zehn Liter Eimer Sangria an den Strand, richten den Strohhalm entsprechend dahin aus, wo der Empfänger sitzt und befördern ihn mit einer besonderen Flugtechnik Richtung Zielort. Dort kann der Empfänger von zuhause aus auf seinem Sofa oder Balkon den Sangria trinken.“

Bezahlt werde bequem per Paypal oder Kreditkarte.



„Das ist super“, so Markus Retzinger aus Mannheim. Er war einer der ersten, der von dem Angebot Gebrauch gemacht hat und nun zusammen mit seinen vier Kumpels – die ebenfalls bei sich zu Hause sitzen – die Osterferien bei Sangria am Strand Mallorcas genießen kann.

„Normalerweise wären wir dieses Jahr natürlich wieder zum Ballermann gefahren. Aber durch Corona ist das ja leider nicht möglich.“

Er freue sich bereits auf morgen, wenn er erneut mit seinen Kumpels skypet und auf seinem heimischen Sofa „ordentlich Party“ auf Mallorca machen könne.

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