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Dank guter Auftragslage: „Die Tafel“ geht an die Börse


Berlin (EZ) | 7. Dezember 2019 | Kurz vor dem Fest gehen die Tafeln mit einer guten Nachricht an die Öffentlichkeit: wegen der guten Auslastung, der wachsenden Nachfrage und immer mehr Klientel wird „Tafel Deutschland“ demnächst an der Börse gehandelt werden. 

Die hervorragenden Zahlen dürften Aktionären den Anteilskauf schmackhaft machen: mehr als 1,6 Millionen regelmäßige Kunden haben die Tafeln, das sind stolze zehn Prozent mehr als im Vorjahr – und es werden immer mehr. Vor allem Kinder und Jugendliche zeigen sich offenbar immer begeisterter vom Angebot. Aber vor allem eine Gruppe ist stark gewachsen: die Rentner.



Jochen Brühl, demnächst nicht mehr Verbands- , sondern Vorstandsvorsitzender der Tafel Deutschland AG, zeigt sich mit der Entwicklung zufrieden: „In diesem Jahr konnten wir ein Plus von 20 Prozent in dieser Kundengruppe verzeichnen. Mittlerweile kommen 430.000 Renterinnen und Rentner zu den knapp 940 Tafeln im Bundesgebiet.“

Insgesamt ist die Auftragslage sehr gut, so Brühl. Vor allem die Kundentreue sucht seinesgleichen: „Wer einmal unser Kunde ist, der lässt uns so schnell nicht wieder links liegen.“ Kaum ein Unternehmen habe eine so ausgeprägte Kundenbindung.

Erfreulich auch: Kinder und Jugendliche bleiben auch als Erwachsene den Tafeln treu. Da liegt es nah, zu expandieren. „Ab Februar 2020 werden wir deshalb an der Frankfurter Börse gehandelt werden“, so Brühl. In allen Bereichen werde man sich breiter aufstellen, um der steigenden Nachfrage Herr zu werden. Auch das Personal werde aufgestockt. „Wir haben wirklich jetzt schon alle Hände voll zu tun, deswegen brauchen wir natürlich auch viel mehr Mitarbeiter.“

Pünktlich zu Weihnachten also auch endlich mal eine erfreuliche Nachricht aus der deutschen Wirtschaft.

(JPL/Foto: By Tafel123456Own work, CC BY-SA 4.0, Link)

Artikel erschien 2017 schon mal so ähnlich.

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