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Zahl der Verkehrsüberlebenden im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen


Berlin (EZ) | Die Zahl der überlebenden Verkehrsteilnehmer ist 2018 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Das gab das Statistische Bundeamt heute bekannt. Im vergangenen Jahr überstanden demnach etwa 82,7 Millionen Menschen in Deutschland den Verkehr vollkommen unverletzt.

„Die Zahlen führen uns einmal mehr vor Augen, wie aufmerksam und konzentriert viele Menschen am Verkehr teilnehmen“, so ein Sprecher. „Selbst bei hohem Verkehrsaufkommen scheinen besonders Autofahrer sehr vorausschauend zu fahren.“



Ursache für den Anstieg der überlebenden Verkehrsteilnehmer ist laut dem Bundesamt u.a. die Geschwindigkeitsbegrenzung auf vielen Autobahnen sowie der erhöhte Sicherheitsstandard bei neueren Automodellen. „Mittlerweile verfügt so ziemlich jedes Auto über ABS, Airbag und sonstige Extras, die Unfälle und Personenschäden nahezu unmöglich machen“, heißt es in dem heute vorgelegten Bericht.

Für den ADAC haben die ausgewerteten Zahlen negative Folgen. „Erst im letzten Jahr mussten wir rund 1.000 Mitarbeiter entlassen. Und auch dieses Jahr drohen weitere personelle und wirtschaftliche Einbußen“, sagte ein Sprecher.

Statistisch erfasst werden nur Menschen, die dauerhaft in Deutschland leben. Touristen und Geschäftsreisende, die nur kurz am Verkehr teilnehmen, würden die Statistik verfälschen. Als Verkehrsteilnehmer gilt, wer im Laufe des Kalenderjahres mindestens ein Mal den Fuß für die Tür gesetzt hat oder von anderen nach draußen transportiert wurde (beispielsweise Krankentransporte).

(JPL/Foto: By I, BrokenSphere, CC BY-SA 3.0, Link)

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