EU fordert Raucherlungen und faule Zähne in Zigarettenpackungen, weil Schockbilder nicht reichen

21. Mai 2019 ·

Brüssel (EZ) | Die EU fährt immer schärfere Geschütze im Kampf gegen Raucher auf. Weil Schockbilder alleine offenbar noch immer nicht den gewünschten abschreckenden Effekt bringen, sollen ab kommendem Jahr sogenannte „Schockorgane“ in die Zigarettenschachteln gelegt werden, um Raucher langfristig vom Tabakkonsum abzuhalten.

„Wir stellen fest, dass der Rückgang an Rauchern nicht ganz so hoch ist, wie wir es uns seit Einführung der Schockbilder erhofft hatten“, heißt es in einem offiziellen Statement aus Brüssel.



Aus diesem Grunde will man einen Schritt weiter gehen. Neben Schockbildern auf den Packungen, sollen zukünftig auch Schockorgane in den Packungen eine abschreckende Wirkung erzielen.

„Es ist natürlich ein Unterschied, ob man so eine schwarze Raucherlunge bloß auf einem kleinen Bildchen sieht oder Teile davon plötzlich in der eigenen Hand hält“, heißt es weiter. Neben Lungen sollen auch verfaulte Zähne und Zehen, Tränen eines Kindes und gelbe Sekrete vom Husten zu den Packungsinhalten zählen.

„Natürlich müssen wir deshalb auch die Anzahl der Zigaretten pro Schachtel etwas reduzieren.“ Zukünftig sollen demnach nur noch drei Glimmstängel in einer Packung sein.



(BSCH/Foto: rechts: Dr. Edwin P. Ewing, Jr. – http://phil.cdc.gov/phil_images/20040517/4/865_lores.jpg, Public Domain, Link; links: Lindsay Fox from Newport beach, United States – Cigarette Pack, CC BY 2.0, Link http://ecigarettereviewed.com)

Erstmals veröffentlicht am 18.05.2017

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