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Medizinische Sensation in China: erstmals künstliche siamesische Zwillinge erschaffen

So stellt sich der EZ-Zeichner die in Peking durchgeführte Operation vor.


Peking (EZ) | Erstmals ist es chinesischen Medizinern gelungen, auf künstlichem Wege siamesische Zwillinge zu erschaffen.

Ärzte der Uni-Klinik in Peking bestätigten nach einer mehr als 14-stündigen Operation den Erfolg der lange vorbereiteten Prozedur.



Bei dem Eingriff wurden die Köpfe der beiden 13 Monate alten Jungen, die in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zueinander stehen, an den Schläfen vereint. Unterhalb der Brust wurden Körperteile wie Leber, Milz und Ausscheidungsorgane zusammengefügt oder, wo es sich anbot, entfernt.

„Es ist uns durch Reduktion von Gewebe und Entnahme von nun überschüssigen Organen gelungen, die Körper der zwei Kleinkinder ökonomischer zu gestalten“, so Chefarzt Dr. Xi Chuang Jong.

„In einem späteren Eingriff werden wir eines der Herzen entnehmen und den Blutkreislauf beider Körper synchronisieren“, so Dr. Xi weiter. „Schließlich werden dann die Extremitäten dem Körper angepasst. Wir erwarten, dass auch in diesem Fall zwei Arme und zwei bis drei Beine ausreichen werden.“

Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO vermuten, dass nun sehr viele zahlungskräftige Chinesen diese neuartige Prozedur an ihren Kindern vornehmen lassen werden. Galten siamesische Zwillinge in früheren Zeiten als missgebildet, sind sie heute eine Art Statussymbol und sehr begehrtes Zeichen des Wohlstands.

(BSCH/Grafik: Gerrit Benjamin)

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