Nie wieder Verspätungen: Deutsche Bahn stellt Betrieb ein

28. März 2019 ·

Berlin (EZ) | Seit Jahren versucht die Deutsche Bahn, ihre ständigen Verspätungen in den Griff zu bekommen. Nun scheint die Lösung ein für alle Mal gefunden zu sein: Ab dem 1. Mai sollen keine Züge mehr rollen. Bahn-Chef Richard Lutz verspricht sich damit einen Verspätungsrückgang von 100 Prozent.

Bahnreisende kennen es nur zu gut: Sie stehen am Gleis und die Anzeigetafel kündigt an, dass der Zug sich verspätet. Mal sind es nur fünf Minuten, mal zehn, häufig jedoch auch 20 oder gar 30 bis 50 Minuten. Grund für die Verspätungen sind oft Gleisarbeiten, technische Fehler oder „Kinder auf den Gleisen“.



Immer wieder kündigte Bahnchef Richard Lutz in der Vergangenheit an, die Verspätungen in den Griff bekommen zu wollen. Bisher ohne Erfolg. Stattdessen steigen regelmäßig die Kosten für Entschädigungen und Erstattungen an Kunden.

Doch damit soll nun Schluss sein. Auf einer Pressekonferenz versprach Lutz heute Vormittag, dass es ab dem 1. Mai 2019 „Mit 1.000-prozentiger Sicherheit“ keine Verspätungen mehr geben werde. „Die Züge bleiben einfach stehen. Da wo sie sind. Folge wird sein, dass auch keine Verspätungen mehr angezeigt werden“, so der Bahnchef stolz.

Bei vielen Bahnfahrern kommt der Vorschlag bisher überwiegend positiv an. Ein Pendler aus Berlin sagte, für ihn gebe es nichts schlimmeres, als wenn auf der Anzeigetafel steht „20 Minuten Verspätung“. „Ich kann deutlich besser damit leben, wenn dort einfach nur zukünftig angezeigt wird: ‚Zug fährt nicht‘“.



(JPL/Foto: „ICE 3 Fahlenbach“ von Sebastian Terfloth User:Sese_IngolstadtEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons.)

Erstmals veröffentlicht am 10.05.2016

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