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Amerikanische Studie belegt: Gewalt ist eine Lösung

In der Regel haben friedliche Demonstranten keine Chance gegen die bewaffnete Staatsmacht, so die Studie. Gleich mehrere Länderchefs in Deutschland wollen nun die Ergebnisse von Prof. Wesson an ihre Polizeibehörden weitergeben.


Washington, D.C. (EZ) | Wissenschaftler der George Washington University haben die Ergebnisse ihrer langjährigen Studie über den positiven Nutzen von Gewaltanwendungen vorgelegt.

Die Studie lief über zwölf Jahre und wurde noch vom damaligen US-Präsidenten George W. Bush in Auftrag gegeben. Prof. Dr. Henry Wesson, der die Federführung über die Untersuchungen inne hatte, teilte der interessierten Weltöffentlichkeit die Ergebnisse mit. Demnach ist die These, dass Gewalt keine Lösung sei, nicht mehr länger haltbar.



Ausgewertet wurden mehr als 17.000 in der Geschichte der Menschheit bekannten kriegerischen Konflikte. „Es zeigte sich schnell, dass der massive Einsatz von Gewalt für das Erreichen von Zielen entscheidend war und ist“, so Prof. Wesson.

Beispielsweise hätte das Römische Reich auf pazifistischem Wege niemals seiner Ambition, die allumfassende Macht im Mittelmeerraum zu werden, gerecht werden können. Prof. Wesson: „Rom hatte schnell erkannt, dass es größtmögliche Brutalität benötigt, um andere Völker zu unterwerfen. Ich bin überzeugt davon, dass die Ausbreitung des Römischen Imperiums nur mit friedlichen Mitteln zum Scheitern verurteilt gewesen wäre.“

Aber nicht nur Staaten, Völker und Nationen wenden erfolgreich Gewalt an, auch im privaten Bereich sei dieses Mittel zur Konfliktbeseitigung geeignet. Die Studie zitiert gleich mehrere Fälle von häuslicher Gewalt. „Will man daheim Ruhe haben, so bringen verbale Argumentationen in den meisten Fällen auf Dauer nichts“, sagt Prof. Wesson. „Häufig kommt man schneller zum Erfolg, wenn die Frau verprügelt und die Kinder erstochen werden.“

Die Studie hat sogleich ein positives Echo hervorgerufen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beispielsweise sieht sich in seinem Vorgehen gehen die Kurdengebiete im Norden Syriens bestätigt. Saudi-Arabien will auf Grundlage der Untersuchung sein Engagement im Jemen ausbauen.

Prof. Wesson forderte mit vorgehaltener Waffe den Kongress der USA auf, die Ergebnisse der Studie in Zukunft stärker zu berücksichtigen. Wesson starb daraufhin im Alter von nur 57 Jahren durch die Waffe eines Wachmannes.

(JPL/Foto: By StarscreamOwn work, CC BY-SA 3.0, Link)

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