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Weiterer Autoskandal: Tesla betankt nachts heimlich seine E-Autos mit Benzin

Leider nur Fake: Das Ladekabel bei Tesla-Modellen.


Palo Alto (EZ) | Jetzt steckt auch Tesla Motors tief im Skandalsumpf: Der Elektroautohersteller musste heute zugeben, dass seine Autos gar nicht mit Strom fahren. Vielmehr werden die Autos nachts heimlich mit herkömmlichem Benzin vollgetankt.

Gerüchte gab es schon länger, nun musste der kalifornische Autofabrikant Tesla Motors es öffentlich zugeben: Die beliebten Autos der Amerikaner fahren überhaupt nicht mit Strom.



„Ja, es stimmt,“ sagte Tesla-Chef Elon Musk heute morgen zerknittert. „Ein Heer von Mitarbeitern ist nachts in der Welt unterwegs und betankt heimlich unsere Autos bei den Kunden.“ Sobald die Tesla-Besitzer ihre Autos abstellen und sie vermeintlich mittels eines Ladekabels aufladen, kommt ein geübter Mitarbeiter und schleicht sich ans Auto.

Dort öffnet er die sehr gut versteckte Tankklappe und füllt maximal 15 Liter Benzin in den Wagen. Mehr Benzin wäre auffällig, weil dann der Wagen längere Strecken mit nur einer „Akkuladung“ fahren könnte, als es die Kunden erwarten. Zudem ist der Tank extrem klein, um nicht aufzufallen.

Ein kleines Lämpchen, das im Kofferraum versteckt ist, sorgt dann dafür, dass die Batterien sich schnell entladen. „Es leuchtet, wenn der Fahrer aufs Pedal drückt. Und bei geschlossenem Kofferraum sieht das ja keiner.“ Die Abgase werden sehr fein gefiltert und aufwändig mit einem schönen Duft versehen.

Nach der Entschuldigung ging Musk in den Kampfmodus über. Auf Twitter schrieb er: „Ja, hat denn wirklich einer geglaubt, mit einem Elektromotor kommt man in 3 Sekunden auf 100 km/h?“ Bei der ganzen Diskussion um den Skandal gehe auch völlig unter, dass „wir hier jede Nacht hunderttausende Liter Benzin verschenken! VER-SCHEN-KEN!“

(JPL/Foto: By Jakob HärterBettermann Ladebox B3200, CC BY-SA 2.0, Link)

Dieser Artikel erschien erstmals im August 2017.

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